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22-jährige Lachemer will sich bei Magaschütz für seinen Kopfstoß entschuldigen

Baris Demirkaya: „Es tut mir leid!“

Tagelang hat Lachems Baris Demirkaya nach seinem fiesen Kopfstoß gegen Emmerthals Daniel Magaschütz geschwiegen, jetzt meldet sich der Übeltäter im Gespräch mit der Dewezet-Sportredaktion erstmals öffentlich zu Wort – und entschuldigt sich: „Es tut mir leid!“

veröffentlicht am 24.12.2011 um 10:59 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:58 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Rückblick: Jeder hat beim Hilligsfelder TBH-Cup gesehen, was los war – außer dem Schiedsrichter. Selbst auf einem Video ist zu sehen wie Demirkaya beim 3:4 gegen Emmerthal, das auch gleichzeitig Lachems Vorrunden-Aus besiegelte, in der Schlussminute Magaschütz eine üble Kopfnuss verpasste, die so heftig war, dass seine Nase stark blutete. Doch Magaschütz kam noch einmal glimpflich davon.

Es war „nur“ eine Prellung – kein zunächst befürchteter Nasenbeinbruch. Dass Magaschütz stinksauer auf ihn war, kann Demirkaya verstehen: „Das war eine Kurzschlussreaktion, aber keine Absicht. Ich weiß nicht, was da in meinem Kopf vorging. So etwas ist mir vorher noch nie passiert, das ist das erste Mal.“ Demirkaya versichert, dass er keine Sekunde mit dem Gedanken gespielt habe, Magaschütz absichtlich verletzen zu wollen. Ihm seien im Eifer des Gefechts einfach die Sicherungen durchgebrannt. Als er sich hinterher das Video angesehen habe, sei er selbst von seinem Verhalten schockiert gewesen. Der 22-Jährige bereut das, was passiert ist: „Das hat mit Fußball nichts zu tun. Ich kann mich für mein Verhalten nur bei Herrn Magaschütz entschuldigen.“

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