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Fußball: Eintracht Afferde hat noch Lachem, Luthe und Enzen vor der Brust

Bange Blicke bleiben

BEZIRK HANOVER. Fußball-Bezirksligist Eintracht Afferde ist zwar im Heimspiel gegen den SV Lachem klarer Außenseiter, aber laut Trainer Oliver Bock nicht chancenlos.

veröffentlicht am 16.11.2018 um 00:00 Uhr

Was bringt die nahe Zukunft noch? Afferdes Trainergespann Oliver Bock (re.) und Thomas Mau hoffen noch auf ein paar Punkte bis zur Winterpause. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Die Stirn von Trainer Oliver Bock wird langsam wieder etwas glatter, verschwindet eine Sorgenfalte nach der anderen. Zwar noch nicht unbedingt sportlich, aber dafür lichtet sich wenigstens so nach und nach sein zeitweise völlig überfülltes Lazarett. Und damit kehrt auch die Hoffnung beim Fußball-Bezirksligisten Eintracht Afferde zurück, den Platz in der momentan noch gefährdeten Zone schnell räumen zu können. Derzeit sind es nur drei Punkte Abstand zum Relegationsplatz, den der TSV Luthe (16) behauptet. Bange Blicke in die Zukunft bleiben also. Bei noch drei Versuchen bis zur Winterpause kann aber noch einiges passieren. Und muss wohl auch. Aber geht tatsächlich schon was am Samstag (16 Uhr) im Kreisderby gegen den favorisierten Tabellenzweiten SV Lachem? „Das ist natürlich eine ganz schwierige Nummer. Aber wir rechnen uns trotzdem etwas aus. Schon beim knappen 2:3 im Hinspiel waren wir lange Zeit auf Augenhöhe“, bleibt Bock trotz der klaren Außenseiterrolle Optimist. Zwar fehlen ihm mit Christian Henne, Lennart Rohloff, Niklas Hahn, Marco und Julian Koch immer noch fünf Akteure, dafür sind Kapitän Kai Schwark und möglicherweise auch Timo Guschewski wieder dabei. Zwei Alternativen mehr. Und deshalb müssen Oliver Bock und sein noch immer topfitter Co-Trainer Thomas Mau wohl auch nicht mehr selber den Kader auffüllen. „Das muss auch nicht sein“, schmunzelt er.

Aber selbst wenn es gegen den seit elf Spielen unbesiegten SV Lachem nichts zu erben geben sollte, hat die Eintracht danach noch zwei Optionen, wo es dann aber mit der Aufpolsterung des Punktekontos unbedingt klappen muss. Zunächst reist Afferde nach Luthe und dann stellt sich noch Schlusslicht SW Enzen am Eintrachtweg vor. „Wenn wir diese beiden enorm wichtigen Partien positiv gestalten können, hätten wir die für uns problematische Hinserie noch gut über die Runden gerettet“, meint Bock.

Und wenn schon gegen Lachems Überflieger eine Punktlandung auf dem Kunstrasen gelingt, wäre der 36-jährige Coach wohl auch nicht böse.

Information

Bezirksliga kompakt

SC Rinteln – MTSV Aerzen (So., 14 Uhr). Für den MTSV ist momentan jedes Spiel ein Tanz auf der Rasierklinge. Bei nur einem Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz ist Patzen eigentlich verboten. Auch in Rinteln, obwohl der Aufsteiger in erster Linie von seiner Heimstärke lebt. Aerzen indes fühlt sich derzeit aber auswärts (schon elf Punkte) wohler als im eigenen Stadion und dürfte deshalb auch mindestens für einen Zähler gut sein.

Ihme-Roloven – SSG Halvestorf (So., 14 Uhr). Spiele beim Tabellenvorletzten sind zwar keine Selbstläufer, um die Favoritenrolle wird die SSG aber trotzdem nicht herumkommen. Auch wenn es im Hinspiel seinerzeit nur zu einem 1:1 reichte. Das Titelrennen läuft zwar mittlerweile ohne die Elf von Trainer René Hau ab, mit einem Sieg könnte der Tabellenfünfte aber vielleicht wieder etwas Boden nach oben gutmachen. Zurück im Kader ist Routinier Matthias Günzel (Sperre abgesessen).

Schliekum – Salzhemmendorf (So., 14 Uhr). Wenn die Blau-Weißen an Schliekum denken, fällt ihnen sofort eines ihrer wenigen Erfolgserlebnisse aus der Hinserie ein. Damals am Saisonanfang gab es ein 2:2. Doch selbst ein erneuter Punktgewinn wäre in der überaus prekären Situation des Schlusslichts nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn der Elf von Trainer Paul Bicknell helfen nur noch Siege weiter. Davon allerdings auch nur eine ganze Reihe. ro



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