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Die Fußball-Philosophie des neuen Trainers Oliver Bock kommt beim Kreisligisten TSV Grohnde an

Ballbesitz und schnelles Umschalten

Grohnde. Nach drei Spielen auf Platz drei – an so einen guten Kreisliga-Start kann sich beim TSV Grohnde wohl kaum jemand erinnern. Zufrieden mit der aktuellen Situation ist vor allem der neue Trainer Oliver Bock. Mit dem ehemaligen Spieler von Preußen Hameln 07 und der SpVgg. Bad Pyrmont sprach die Dewezet-Sportredaktion vor dem Grohnder Auswärtsspiel in Wallensen über die aktuelle Lage und seine Ziele, die er mit dem TSV erreichen will.

veröffentlicht am 21.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Herr Bock, nach drei Spieltagen stehen Sie mit dem TSV auf Platz drei. Bei Ihrer ersten Trainerstation scheint ja alles nach Plan zu laufen?

Ja, das passt schon ganz gut. Die Jungs ziehen beim Training gut mit, und auch vom Verein bekomme ich immer die nötige Unterstützung.

Wie führte Ihr Weg überhaupt zum TSV Grohnde?

Mein Name ist wohl durch Mundpropaganda bis nach Grohnde durchgedrungen. Der TSV hat mich dann relativ früh angesprochen und dann hat es einfach gepasst. Schon nach dem zweiten Treffen war mir klar, dass unsere Fußball-Philosophie auf einer Linie liegt.

Ihre Mannschaft startete in drei Spielen mit zehn Toren. Setzen Sie als gelernter Abwehrspieler plötzlich vor allem auf die Offensive?

Nein, ich setze auch in Grohnde auf eine starke Abwehr. Dazu ist ein früher Ballgewinn und ein schnelles Umschalten nach vorn gefragt. Und vorne haben wir gute Stürmer, die immer für Tore gut sind.

Sie haben zuletzt beim TuS Sonneborn in Lippe gespielt. Stimmt es, dass dort eine rauere Gangart als in Niedersachsen herrscht?

Spielerisch gibt es eigentlich keine großen Unterschiede. Aber es stimmt schon, dass es in Lippe etwas rustikaler zu Sache geht. Und die Kreisliga A im Kreis Lemgo schätze ich auch etwas stärker ein als im Kreis Hameln-Pyrmont.

Morgen steigt bereits das dritte Auswärtsspiele beim WTW Wallensen. Was rechnen Sie sich mit Ihrer Mannschaft im Ostkreis aus?

Ich will eigentlich immer gewinnen. Doch momentan gehen wir personell ein wenig am Stock. Wir haben nicht nur einige Verletzte, sondern auch Studenten und Spieler, die in Spätschicht arbeiten. Für die sind Spiele in der Woche immer schwierig.

Derzeit rangiert der TSG Grohnde auf Platz drei. Was soll zum Saisonende herausspringen?

Mit einem einstelligen Tabellenplatz würden wir dann voll im Soll liegen.

Interview: Klaus Frye

Trainer Oliver Bock, der schon als Spieler bei Preußen Hameln und der SpVgg. Bad Pyrmont die Abwehr zusammenhielt, setzt auch in Grohnde auf eine starke Defensive.rhs



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