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Fusion des Kreisligisten mit den Landesliga-Fußballern wird zu einem heißen Thema

Bald Hochzeit? Lachem flirtet mit Halvestorf

Natürlich ist alles noch Geheimsache, doch die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern. Den „heißen Flirt“ zwischen Landesligist SSG Halvestorf-Herkendorf und Kreisligist SV Lachem. Und auf so manchen Flirt folgt ja bekanntlich auch mal eine Hochzeit.

veröffentlicht am 09.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Für Lachems Vereinschef Friedrich Homeyer, für den bei der Jahreshauptversammlung des Kreisliga-Vereins kein Nachfolger gefunden wurde, und der nun für weitere sechs Monate den Verein kommissarisch führen wird, ist eine Fusion der Fußball-Sparten der beiden Nachbarvereine derzeit zwar noch Wunschdenken. Doch bekanntlich werden Wünsche ja nicht nur im Märchen wahr.

Und Friedrich Homeyer, seit vielen Jahren die „treibende Kraft“ der Lachemer Fußballszene, hat das Thema Fusion nicht aus Jux und Dollerei ins Gespräch gebracht. „Für die Zukunft ist eine Fusion ganz wichtig,“ machte der Unternehmer aus Lachem deutlich. Denn für Homeyer ist klar: „Die Probleme im Jugend- und Herrenbereich werden in den kommenden Jahren für beide Vereine immer größer.“ Deshalb möchte er die Fusion auch nicht auf die lange Bank schieben. „Je schneller, umso besser“ – mit diesem Grundsatz wird er in die Gespräche gehen.

Einen Zusammenschluss schon zur kommenden Saison kann sich Lachems derzeit kommissarischer Vorsitzender durchaus vorstellen. Doch noch ist alles Wunschdenken. „Es reicht nicht, wenn der SV Lachem den Gesprächen zustimmt, denn es gehören immer zwei dazu. Deshalb kann die Sache nur in Angriff genommen werden, wenn auch die Mitgliederversammlung der SSG Halvestorf grünes Licht für die Gespräche gibt.“

Am Piepenbusch liegen sowohl SSG-Vereinschef Wilfried Binder als auch sein Stellvertreter Jörg Schmidt mit Friedrich Homeyer auf einer Wellenlänge. Doch noch hängt das Thema in Halvestorf in der Warteschleife. Denn die Mitgliederversammlung der SSG, die letztlich ihre Zustimmung für die angedachte Fusion geben muss, findet erst am 16. März statt. Sowohl Binder als auch Schmidt können sich mit dem Zusammenschluss der beiden Fußball-Sparten durchaus anfreunden. „Das ist schon wegen der engen Nähe der beiden Orte durchaus vorstellbar“, lautet der einhellige Tenor. Deshalb hat Binder das Thema Fusion auch schon bei der in der kommenden Woche stattfindenden erweiterten Vorstandssitzung in die Tagesordnung aufgenommen.

Wenn die Mitglieder des Halvestorfer Vereins im März tatsächlich „grünes Licht“ geben, wird die Sache richtig Fahrt aufnehmen. „Dann werden wir sofort mit dem SV Lachem in die Spur gehen“, sagte Jörg Schmidt. Auf den Plätzen am Haarbach und am Piepenbusch soll es dann „Kräfte bündeln“ und „Auf gute Nachbarschaft“ heißen.

Nachbarschaftliche Fusionsgespräche stehen zwischen der SG Halvestorf-Herkendorf und dem SV Lachem an.

Fotomontage: dana

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