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Fußball: Auch Abou trifft zweimal beim 5:0

Baal ballert die Pyrmonter Sorgen weg

BAD PYRMONT. War das der dringend benötigte Befreiungsschlag für den Fußball-Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont? Fest steht jedenfalls: Trainer David Odonkor fiel nach dem 5:0-Sieg gegen Egestorf-Langreder II, bei denen der Ex-Nettelreder Jos Homeier kurzfristig ins Regionalliga-Team berufen wurde, ein Stein von Herzen.

veröffentlicht am 27.08.2017 um 13:54 Uhr

Pyrmonts zweifacher Torschütze Alexander Baal (li.) gewann gegen die Egestorfer Hendrik Teichgräber (vorn) und Christoph Jülke auch das Kopfball-Duell. Foto: NLS
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Schließlich ist sein Team nach dem ersten Sieg in der Liga wieder in der Spur und könnte nun bereits am Dienstag (20 Uhr) im Nachholspiel gegen den Heesseler SV vor heimischer Kulisse nachlegen.

Vor der Pause war noch Sand im Getriebe, vor allem vor dem gegnerischen Tor. Doch in der Kabine schien Odonkor wohl noch einmal die Vorzüge des Toreschießens genau erklärt zu haben. Als erster nahm sich Alexander Baal die Worte zu Herzen. Erst traf er zum 1:0 (63.), wenig später (68.) setzte der Routinier zu einem sehenswerten 70-Meter-Solo an und sorgte mit dem 2:0 für klare Verhältnisse. „Da hatte ich einfach mal den Tunnelblick“, gab der gebürtige Kasache zu. Danach brach an der Südstraße, wo 120 Zuschauer einen entspannten Fußball-Nachmittag genießen konnten, die Zeit der Kopfball-Spezialisten an. Erst stand Saliou Abou (82./86.) zweimal goldrichtig. Als Pyrmonts Angriffswelle wie am Schnürchen lief, baute er die Führung auf 4:0 aus. Den Schlusspunkt setzte Dominic Meyer (88.) ebenfalls per Kopf. Der zählte nach seiner Verletzungspause neben Baal zu Pyrmonts auffälligsten Akteuren. In der Innenverteidigung hielt er gemeinsam mit Gerrit Pape die Germanen-Angreifer mühelos in Schach. Dazu hieß es bei allen Einwürfen in der Egestorfer Strafraumnähe „Achtung, Meyer kommt!“ Egal, ob von rechts oder links, bei seinen wuchtigen Einwürfen schrillten bei den Gästen die Alarmglocken. Der „Mann der langen Wege“ war nach dem Abpfiff aber auch total geschafft: „So viel Lauferei war ich gar nicht mehr gewohnt.“



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