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Afferdes Heimschwäche ist ein Problem

Axel Marahrens: „Uns fehlt ein Leitwolf“

Mit gemischten Gefühlen blickt Afferdes Coach Axel Marahrens auf die Kreisliga-Tabelle. Die Eintracht, die zuletzt gegen Emmerthal (1:5), Lachem (0:5) und Wallensen (0:6) drei deftige Niederlagen einstecken musste, rutschte auf den 14. Tabellenplatz ab, weil sowohl der TuS Rohden (13 Pkt.) als auch die SSG Marienau (14 Pkt.) die Afferder Durststrecke ausnutzten, um an der Marahrens-Elf vorbeizuziehen.

veröffentlicht am 29.11.2012 um 18:26 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:47 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Die Eintracht blieb in der Hinrunde auch hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. 18 bis 20 Punkte hatte Marahrens eigentlich angepeilt, es sind zum jetzigen Zeitpunkt aber nur zwölf. Ein Grund ist die eklatante Heimschwäche. Die Elf von Kapitän Roman Sokolowski ist zu Hause immer noch sieglos. Das soll sich laut Marahrens schnellstmöglich ändern: „Wir haben vor der Winterpause noch zwei Heimspiele, die wir gewinnen müssen – ohne Wenn und Aber. Am Samstag gegen Grohnde – und nächste Woche gegen Börry.“ Den elften Tabellenplatz, den Marahrens vor der Saison als Ziel anpeilte, hat der 59 Jahre alte A-Lizenz-Coach noch nicht aus den Augen verloren. „In unserer jungen Mannschaft steckt viel Potenzial. Davon bin ich überzeugt“, sagt Marahrens. In der Startelf der Eintracht stehen acht ehemalige A-Juniorenspieler, die sich erst noch an die Kreisliga gewöhnen müssten. In der Hinrunde musste die junge Eintracht-Elf in einigen Kreisliga-Spielen laut Marahrens noch Lehrgeld zahlen – unter anderem gegen Latferde, Wallensen, Hessisch Oldendorf oder Hemeringen. „Unserer Mannschaft fehlt ein Leitwolf, ein Führungsspieler, an dem sich die jungen Spieler aufrichten können. Das ist unser Hauptproblem.“ Ein weiteres Problem der Afferder ist die teilweise miserable Torchancenauswertung: „Uns fehlt ein richtiger Torjäger, ein Typ wie früher Rolf Schünemann.“ Denn mit Samir Bajrami, der eigentlich weiter für Afferde auf Torejagd gehen sollte, kann Marahrens vorerst nicht mehr planen. „Samir ist bei der Bundeswehr.“ Auch Roman Sokolowski und Nedjet Uzun könnten zurzeit kaum trainieren, weil sie beruflich viel um die Ohren hätten. „Aber was die Trainingsbeteiligung insgesamt angeht, kann ich mich nicht beklagen“, sagt Marahrens, der sich bis Ende Januar entscheiden will, ob er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert oder nicht.

Afferdes Coach macht zwar keinen Hehl daraus, dass es ihn durchaus reizen würde, einen Bezirks- oder Landesligaklub zu coachen. Aber sein Herz hängt an der Eintracht: „Wenn wir den eingeschlagenen Weg, auf junge Talente zu setzen, weiterverfolgen und die Mannschaft gezielt verstärken, werden wir in zwei bis drei Jahren in der Kreisliga um den Titel mitspielen. Davon bin ich überzeigt.“



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