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TSV Nettelrede – VfB Eimbeckhausen 1:4 (1:2)

Ausgerechnet im Derby: Nettelrede kassiert erste Niederlage

HAMELN-PYRMONT. Nettelredes Super-Serie ist gerissen. Der Kreisliga-Tabellenführer kassierte beim 1:4 (1:2) im Derby gegen Eimbeckhausen die erste Saisonniederlage.

veröffentlicht am 03.10.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 03.10.2019 um 09:00 Uhr

Der Wahnsinn im Nordkreis: Ausgerechnet Eimbeckhausen fügt dem bis dato unbesiegbaren Spitzenreiter die erste Saisonniederlage zu! Und was für eine – mit 4:1 siegte der VfB bei den „Grönjern“. „Kompliment an Eimbeckhausen. Sie haben gezeigt, wie man gegen uns spielen muss und waren gnadenlos effektiv“, zeigte sich Nettelredes Sprecher Niklas Herfeld, der heute nicht das Tor hütete, als fairer Verlierer. Obwohl die Hausherren spielerisch drückend überlegen waren, machten die Gäste die Tore. In der 25. Minute lupfte die VfB-Lebensversicherung Dominik Trotz den Ball zum 1:0 in die Maschen. Zuvor vergaben Maik Vogt und Niclas Meyer aussichtsreiche Chancen für Nettelrede. Nur acht Minuten nach dem Schock für den TSV folgte der nächste. Erneut war Trotz der Protagonist: Er beförderte einen Freistoß direkt in die Maschen – ganz unhaltbar war der Schuss allerdings nicht. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs keimte wieder Hoffnung bei den Gastgebern auf, als Yannick Hirtz eine passgenaue Flanke auf Maik Vogt schlug, der zum 1:2 einköpfte. Nach dem Seitenwechsel wurde die ohnehin schon hart geführte Partie noch hitziger – zumal es nun einige strittige Szenen gab, die für viel Aufregung auf und neben dem Platz sorgten. „In der 65. Minute hat ein Eimbeckhäuser den Ball mit der Hand von der eigenen Torlinie gekratzt, in bester Torhütermanier. Es ist ärgerlich, dass es da keinen Elfmeter für uns gab“, ärgerte sich Herfeld. Stattdessen fiel kurz darauf das 1:3, als Lukas Rüter einen Fernschuss abfeuerte, der im Gehäuse einschlug (70.). Fünf Minuten später durfte Nettelredes Pascal Schmidt dann früher unter die Dusche gehen, als er wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. In der 85. Minute avancierte Eimbeckhausens Trotz dann endgültig zum Matchwinner, als er zum 4:1-Endstand traf – sehr zum Ärgernis der Nettelreder, die ein klares Stürmerfoul gesehen haben wollten. „Das muss man einfach pfeifen“, so Herfeld. Kurz darauf war die erste Saisonniederlage des Kreisliga-Spitzenreiters Realität. Nettelredes Sprecher resümierte: „Dass wir irgendwann verlieren, war uns klar. Dass es ausgerechnet im Derby gegen Eimbeckhausen passiert, ist natürlich bitter. Schade ist ist, dass es einige strittige Szenen gab, in denen man durchaus auch hätte anderes entscheiden können.“  Tore: 0:1 Dominik Trotz (25.), 0:2 Trotz (33.), 1:2 Maik Vogt (45.+1), 1:3 Lukas Rüter (70.), 1:4 Trotz (85.). Besonderes: Gelb-Rot Nettelredes Pascal Schmidt (75./wiederholtes Foulspiel).



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