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Fußball: Afferdes Trainer Oliver Bock drückt auf Euphoriebremse

Aufstieg ist kein Thema

BEZIRK HANNOVER. Eintracht Afferde steht in der Bezirksliga-Staffel 4 mit 26 Punkten zwar zurzeit auf Platz eins. Aber an einen möglichen Landesliga-Aufstieg verschwendet Afferdes Trainer Oliver Bock, der die Eintracht zusammen mit Thomas Mau coacht, keinen Gedanken.

veröffentlicht am 17.11.2017 um 16:09 Uhr

Mit Afferde auf Erfolgskurs: Trainer Oliver Bock. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Für ihn bleibt es dabei: Die momentane Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. „Ganz ehrlich, mit der Landesliga beschäftige ich mich überhaupt nicht. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die drei schweren Spiele gegen Holzminden, Einum und Newroz Hildesheim, die wir vor der Winterpause noch haben. Wenn wir da leer ausgehen oder schlecht in die Rückrunde starten sollten, hätte sich das Thema für uns sowieso erledigt.“ Vor Saisonbeginn hatte sich der Aufsteiger den Klassenerhalt als Ziel gesetzt. Am Verbleib in der Spielklasse zweifelt in Afferde nach 26 Punkten in 13 Spielen inzwischen niemand mehr. Auch Bock nicht: „Wir haben bis jetzt eine Super-Serie gespielt. Das ist der Lohn für die harte Arbeit im Training. Unsere junge Mannschaft hat sich in den vergangenen vier Monaten enorm weiterentwickelt. Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten.“

Seine jungen Spieler sind nicht nur talentiert, sondern auch extrem ehrgeizig: „Wenn wir schon da oben stehen, wollen wir den Platz auch so lange wie möglich behalten und nach Möglichkeit unsere Siegesserie ausbauen“, kündigt Torwart Moritz Muschik vor dem Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen den SV 06 Holzminden selbstbewusst an. Sollte es gelingen, die Tabellenführung bis zur Winterpause zu verteidigen, könnte der Landesliga-Aufstieg doch ein Thema werden. Aber davon will Trainer Oliver Bock nichts wissen. Noch nicht.

Information

15. Spieltag der Fußball-Bezirksliga

FC Misburg – FC Preussen Hameln (So., 14 Uhr): Die gute Nachricht: Felix Quindt, Sönke Wyrwoll, Maximilian Magerkurth und Abu Akkuc sind in Misburg wieder dabei. Die schlechte: Nils Remmert, Daniel Halke und Rouven Klimke, Niclas Meyer, Sebastian Latowski, Sebastian Schmidt und Waldemar Starostin fallen aus. Die Ausgangslage: Bei einer weiteren Niederlage droht Preussen den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren.


SC Hemmingen-Westerfeld – SSG Halvestorf (So., 14 Uhr): Während Tabellenführer Hemmingen auf Titelkurs ist, steckt Halvestorf als Tabellen-13. mitten im Abstiegskampf. Da die Elf von Trainer René Hau aber von 14 Spielen erst neun gemacht hat, kann die SSG aus eigener Kraft den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Vielleicht gelingt ja auf dem Hemminger Kunstrasen eine Überraschung. Die Voraussetzungen sind zumindest gut, denn die SSG reist in Bestbesetzung an.


SV Arnum – SV Lachem (So., 14 Uhr): Für Lachems Trainer Tarik Önelcin zählt in Arnum nur ein Sieg. Sollte der gelingen, könnte die Önelcin-Elf in der Tabelle an dem direkten Konkurrenten vorbeiziehen. Arnum ist mit 20 Punkten Sechster – nur drei Zähler vor Lachem. Ein 1:0 würde Lachem reichen, weil beide Teams die gleiche Tordifferenz haben. Personelle Sorgen hat Lachems Coach am Sonntag nicht, denn auch Fabio Mercia ist nach seine Gelbsperre wieder mit von der Partie.


Germania Hagen – SV Baven-stedt II (So., 14 Uhr): Zwei Spiele, zwei Siege: Die Bilanz in den direkten Duellen macht zumindest Hoffnung, dass die Germanen (12./10 Pkt.) gegen Bavenstedt ihre Talfahrt stoppen können. Ein Sieg ist fast schon Pflicht, denn der Tabellen-14. ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Das sieht Coach Eldar Zahirovic auch so. Für ihn ist das Keller-Duell ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Das heißt: Bloß nicht verlieren, sonst rutscht Hagen auf einen Abstiegsplatz. aro



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