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U 19-Coach des Hamburger SV sieht beim 0:4 gegen Borussia Dortmund spielerische Defizite

Auf Otto Addo wartet noch jede Menge Arbeit

Fußball (kf). Engagiert wie zu seiner besten Zeit auf dem Spielfeld in Dortmund oder Hannover zeigt sich Otto Addo auch als Trainer an der Seitenlinie. Doch die 0:4 (0:3)-Pleite der A-Junioren des Hamburger SV, die er seit der vergangenen Saison als Cheftrainer unter seinen Fittichen hat, konnte er in Elbrinxen gegen Borussia Dortmund nicht verhindern. Beim Testspiel auf dem hohen Rasen am Isenberg zeigte sich die von Sascha Eickel trainierte U 19 der Borussia deutlich besser eingespielt. Für die Dortmunder war es immerhin schon das dritte Testspiel. Vor allem im Zweikampfverhalten agierte der Nachwuchs des BVB 09 auch ohne die U 17-Nationalspieler Koray Günter, Marvin Duksch und Cedric Wilms wesentlich abgeklärter.

veröffentlicht am 18.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

Unerwartet kam die klare Niederlage für die Mannschaft von Otto Addo letztlich nicht. Der ghanaische Ex-Nationalspieler, der seine Karriere als Sechsjähriger einst beim Hummelsbütteler SV begann, sah einige spielerische Defizite. Seinen Youngstern las er nach dem Abpfiff aber keinesfalls die Leviten, sondern zeigte Verständnis: „Wir haben erst vier Tage trainiert. Da fehlt es bei den Jungs natürlich vor allem im spielerischen Bereich.“

Beim Ex-Bundesligaprofi lief es am Isenberg, wo fast 600 Zuschauer vor allem in der ersten Halbzeit eine temporeiche Partie sahen, ebenfalls nicht richtig rund. Eine Hüftoperation bereitete Otto Addo sichtlich Schwierigkeiten. Die mitgebrachten Gehhilfen benötigte er aber nicht. Die hatte er schnell hinter der Trainierbank versteckt.

Otto Addos skeptischer Blick in Elbrinxen. Fotos (2): haje


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