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Hamelns Coach Paul Bicknell bestätigt Interesse an dem Ex-Tünderaner, mit dem er 2005 das Double bei den B-Junioren holte

Auch Hilker soll kommen – SG 74 plant schon für die Bezirksliga

Fußball (aro). Seinen „Wunschzettel“ hatte Paul Bicknell schon lange vor Weihnachten ausgefüllt. Wie viele Spielernamen draufstehen, will der Coach der SG Hameln 74, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2015 verlängert hat, aber nicht verraten. Wie die Dewezet erfuhr, verhandelt die SG 74 momentan mit einer Handvoll Spielern – und einer davon ist Jannik Hilker!

veröffentlicht am 21.12.2011 um 09:46 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

Dass der Ex-Tünderaner, der bis 2010 für die Bundesliga-Reserve von Hannover 96 in der Regionalliga kickte und seit seinem kurzen Intermezzo beim ehemaligen Oberligisten Preußen Hameln 07 für den aktuellen Landesliga-5. 1. FC Wunstorf spielt, auf Bicknells Wunschliste ganz oben steht, ist ein offenes Geheimnis.

Deshalb kann und will der SG74-Coach sein Interesse auch nicht leugnen. Bicknell bestätigt: „Ja, es stimmt. Wir haben miteinander gesprochen, fix ist aber noch nichts.“ Das heißt: Die Verhandlungen laufen noch.

Die SG 74 will Hilker möglichst sofort. Aber dass die Neuverpflichtung schon jetzt klappt, glaubt der Coach nicht. Denn bei einem Vereinswechsel im Winter geht ohne Freigabe gar nichts. Das weiß auch Bicknell, der Hilker, der inzwischen übrigens wieder in Hameln wohnt und arbeitet, schon lange und sehr gut kennt: „Ich war in Tündern sein Junioren-Trainer.“ Im Jahr 2005 gewannen sie gemeinsam mit den jungen Schwalben das Double. Tünderns B-Junioren holten damals den Titel in der Landesliga und den Bezirkspokal. Das war auch für Bicknell der bisher größte Erfolg seiner Trainerkarriere.

Der Ex-Tünderaner Jannik Hilker (1. FC Wunstorf, Mitte) ist als Neuzugang bei der SG Hameln 74 im Gespräch. Fotos: nls/aro

Wenn man Tünderns B-Junioren-Kader von damals mit der heutigen Kreisliga-Mannschaft der SG Hameln 74 vergleicht, wird einem schnell die Transferpolitik des Hamelner Nordstadtklubs klar: Felix Forche, Murat Ulus, Dennis Kießig, Nicholas Bicknell sind schon da. Der Wechsel von Sönke Wyrwoll war im Sommer schon so gut wie perfekt, platzte dann aber doch sprichwörtlich in letzter Sekunde. Und jetzt soll Jannik Hilker kommen. Wenn das so weitergeht, dürften auch Spieler wie Roman Sfalanga, Jorge Kammer, Ismail Demir, Niklas Beckmann, Florian Büchler und Niklas Frye, um nur einige Namen aus Tünderns ehemaliger Meistermannschaft zu nennen, früher oder später ein Thema an der Heinestraße werden.

Was die Transferpolitik angeht, hält sich Bicknell bedeckt. Nur so viel: „Wir planen schon für die Bezirksliga.“ Inzwischen rechnet so gut wie niemand mehr damit, dass der noch ungeschlagene Kreisliga-Herbstmeister (18 Siege, ein Remis) die Tabellenführung noch aus der Hand gibt. Auch Bicknell geht davon aus, „dass wir Meister werden“ – betont aber gleichzeitig: „Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren.“



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