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Auch Ex-Preuße Stellmacher in Tündern als Neuzugang im Gespräch / Burgdorf-Spiel auf Kunstrasen

Auch Ex-Preuße Stellmacher in Tündern als Neuzugang im Gespräch

Vor ein paar Tagen klingelte bei Lukas „Cobi“ Kelle das Telefon. Die Stimme am anderen Ende des Apparates erkannte der 22-Jährige sofort. Es war sein Ex-Coach: Tünderns Trainer Siegfried Motzner. Der wollte sich bei dem jüngeren Bruder von Tünderns Klasse-Keeper Sebastian Kelle erkundigen, ob er auch nächste Saison beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder bleibt oder sich im Sommer eine Rückkehr zu den Schwalben vorstellen kann.

veröffentlicht am 25.02.2012 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:16 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Vor ein paar Tagen klingelte bei Lukas „Cobi“ Kelle das Telefon. Die Stimme am anderen Ende des Apparates erkannte der 22-Jährige sofort. Es war sein Ex-Coach: Tünderns Trainer Siegfried Motzner. Der wollte sich bei dem jüngeren Bruder von Tünderns Klasse-Keeper Sebastian Kelle erkundigen, ob er auch nächste Saison beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder bleibt oder sich im Sommer eine Rückkehr zu den Schwalben vorstellen kann. Aber der torgefährliche Mittelfeldspieler musste seinen Ex-Coach enttäuschen: „Siggi hat leider etwas zu spät bei mir angerufen.“ Denn am gleichen Tag, nur wenige Stunden vor Motzners Anruf, verlängerte Lukas Kelle seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim aktuellen Landesliga-Tabellenführer, der den Aufstieg in die Oberliga anpeilt: „Ich bleibe bei Egestorf/ Langreder. Unabhängig davon, ob wir in die Oberliga aufsteigen oder nicht.“

Das Thema Vereinswechsel hat sich für ihn damit erledigt – vorerst jedenfalls. Auch ein anderer Egestorfer ist bei einigen Hameln-Pyrmonter Klubs zurzeit heiß begehrt: Bastian Stellmacher, ehemaliger Abwehr-Chef und Kapitän von Preußen Hameln 07.

Ob der 29-Jährige, der vor seiner Preußen-Zeit auch für Afferde und Tündern spielte, in Egestorf bleibt, ist noch offen: „Ich weiß noch nicht so genau, was ich mache.“ Dass Stellmacher, was die Vertragsverlängerung angeht, noch zögert, hängt mit seinem neuen Job zusammen, „der für mich ganz klar oberste Priorität hat“. Stellmacher bestätigte gegenüber der Dewezet zwar das Interesse anderer Klubs, unter anderem ist auch Tündern im Gespräch, betonte aber gleichzeitig: „Egestorf ist mein erster Ansprechpartner.“

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In Tündern im Gespräch: Egestorfs Abwehr-Chef Bastian Stellmacher.

Für die Rückrunde hat Stellmacher ein Ziel: mit Egestorf den Titel holen und aufsteigen. „Welcher Spieler kann schon von sich behaupten, zweimal in die Oberliga aufgestiegen zu sein?“, so Stellmacher. Aus seiner Oberliga-Zeit bei Preußen weiß er, was ihn in der fünften Liga erwartet: „Sportlich würde es mich schon reizen, aber ich muss mir reiflich überlegen, ob sich das mit dem Job und meinem Privatleben vereinbaren lässt.“ Tünderns Teammanager Manfred Lentge bestätigte gegenüber der Dewezet zwar den Kontakt zu Stellmacher, mehr gebe es aber dazu nicht zu sagen. Nur so viel: „Wenn so ein Spieler wie Stellmacher auf dem Markt ist, werden wir uns auch um ihn bemühen.“ Doch mögliche Sommer-Transfers sind für Lentge noch Zukunftsmusik. Wichtiger sei, „dass wir den Klassenerhalt schaffen. Das wird schwer genug“.

Mit dreiwöchiger Verspätung startet die Motzner-Elf als Zwöfter heute (15 Uhr) auf dem Hamelner Kunstrasenplatz in die Rückrunde. Gegner ist der Tabellen-3. TSV Burgdorf, der den Schwalben schon bei der 0:4-Hinspielniederlage klar die Grenzen aufzeigte. Mit Normann Pütsch (17 Saisontreffer) haben die Burgdorfer den zurzeit besten Torschützen der Landesliga.

Ein Wunschspieler von Schwalben-Trainer Siegfried Motzner: Egestorfs Mittelfeldspieler Lukas Kelle (links) hat seinen Vertrag in Egestorf verlängert.

Fotos: Haendel



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