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Doppelpack beim 4:1 im Bezirksliga-Derby gegen Wallensen / Lob für Dominik Glaubitz

Aslan lässt Lachem wieder lachen

Bezirk Hannover. Der erste Dreier in der Fußball-Bezirksliga ist unter Dach und Fach. 4:1 gegen Wallensen – der SV Lachem kann wieder lachen. Den großen Stein der Erleichterung, der Trainer Tarik Önelcin vom Herzen plumpste, konnte nun wirklich jeder auf dem Sportplatz am Haarwege hören. Und wie das eben so ist mit den „Lieblingsgegnern“, wurde der WTW Wallensen erneut unfreiwillig dieser Rolle gerecht. Nur in der ersten Viertelstunde taten sich die Platzherren gegen die kampfstarken Gäste schwer, dann brach Torjäger Soner Aslan den Bann. Und das gleich per Doppelpack (17./26.). Mehmet Terzioglu (47.) und Denis Anklam (71.) legten dann später nach. Kasim Yildiz (56.) gelang zwischenzeitlich der Ehrentreffer. „Wir haben die Partie über weite Strecken kontrolliert. Ich bin vor allem froh, dass wir endlich unsere Torchancen konsequent genutzt haben. Jetzt können wir beruhigt nach Tündern fahren“, blickte Trainer Önelcin voraus. Neben Aslan erhielt auch noch Dominik Glaubitz von ihm eine Bestnote. Wallensens Sprecher Thomas Schütte ärgerte sich vor allem darüber, „dass wir nicht clever genug waren“.

veröffentlicht am 23.08.2015 um 19:55 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

Bückeburg II –MTSV Aerzen 3:1 (1:0). Diese bitteren 90 Minuten in Bückeburg würde der Aerzener David Weirich wohl liebend gerne aus seinem Gedächtnis streichen. Wenn er könnte, denn es waren gewiss nicht seine. Genauer gesagt waren es eigentlich nur sechs schwarze Minuten, in denen er unfreiwillig zum Pechvogel des Spiels avancierte. Erst unterlief dem Abwehrspieler kurz vor der Pause ein Handspiel (43.) im Strafraum – den fälligen Elfmeter verwandelte Pascal Könemann zur Bückeburger 1:0-Führung – , dann traf Weirich kurz nach dem Wechsel (48.) auch noch ins eigene Netz. Ganz bitter. Die Partie war gelaufen, auch wenn Max Dobisha (73.) mit seinem Anschlusstreffer noch einmal für ein bisschen Spannung sorgte. Könemann (87.) nahm dann mit seinem zweiten Tor aber endgültig die Luft aus der Partie. „In der Defensive haben wir eigentlich ganz gut gestanden. Wir haben ja praktisch mit der Abwehr der zweiten Herren gespielt“, sah Sprecher Karsten Hoppe bei aller Enttäuschung aber auch ein paar positive Aspekte. Lob gab es für Torhüter Bastian Kuska und Nils Steiner.

VfR Evesen – Germania Hagen 4:3 (3:1). Als unlösbare Aufgabe hatte Hagens Trainer Stephan Meyer das Auswärtsspiel beim Titelanwärter VfR Evesen im Vorfeld eingeordnet. Doch statt einer deutlichen Abfuhr wäre fast eine faustdicke Überraschung gelungen. Die Germanen verloren nur knapp mit 3:4 (1:3). Dank des dreifachen Torschützen Christopher Loges, der in der 64. Minute sowie in der Nachspielzeit der ersten und zweiten Halbzeit traf. Die Entscheidung fiel aber bereits im ersten Spielabschnitt, denn da ging der VfR mit 3:0 in Führung. Caglayan Tunc traf schon nach 45 Sekunden zum 1:0 und erhöhte (26.) auf 2:0. Nach dem dritten Treffer durch Sebastian Wagner (41.) war eigentlich für Hagen alles gelaufen, doch die Germanen meldeten sich tatsächlich zurück. Sehenswert dabei vor allem das Tor zum 2:3. „Da musste Loges nach glänzender Vorarbeit vom Yousuf Issa nur noch den Fuß hinhalten“, lobte Stephan Meyer. Entscheidend für die Niederlage waren für den Trainer die Unstimmigkeiten in der Abwehr, die Konzentrationsschwächen im Spielaufbau und der starke Auftritt des Gegners: „Ich hatte das Gefühl, dass die immer nochmal nachlegen konnten.“

SV Obernkirchen – SSG Halvestorf 0:4 (0:1). „Schön, dass wir gewonnen haben und zu null gespielt haben“, freute sich Halvestorfs Spartenleiter Burkhard Büchler nach dem klaren 4:0-Sieg seiner SSG am Ochsenbruch. Die Halvestorfer waren von Beginn an hellwach und hätten schon nach einer Viertelstunde führen können. Doch das erste Tor fiel erst nach einer kaum eingeplanten Schwächephase. In der 32. Minute sorgte Sascha Maass für die 1:0-Führung. Die versuchte der Aufsteiger nach dem Seitenwechsel mit deutlich verstärkter Offensive auszugleichen. Doch daraus wurde gegen die kompakte SSG-Abwehr nichts. Im Gegenteil, Halvestorf konterte und baute durch Julian Maass (66.) die Führung auf 2:0 aus. Der musste den Ball nach einer sehenswerten Kombination zwischen Dario Winter und Manuel Capobianco aus kurzer Distanz nur noch über die Torlinie schieben. Paul Alles (77.) krönte seine starke Leistung mit dem 3:0 und Eugen Fabrizius (83.) setzte den Schlusspunkt. Danach strahlte auch Büchler: „Das dritte und vierte Tor war gut für das Torverhältnis.“ro/kf



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