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Fußball: Aerzen, Afferde und Salzhemmendorf unter Druck

Angst vorm Abstiegsstrudel

BEZIRK HANNOVER. In der Fußball-Bezirksliga haben mit Schlusslicht MTSV Aerzen und Eintracht Afferde in der Staffel 3 und BW Salzhemmendorf in der Staffel 4 drei Teams Angst, in den Abstiegsstrudel zu geraten.

veröffentlicht am 14.09.2018 um 17:37 Uhr

Fällt aus: Eduard Mittelstädt (MTSV Aerzen) Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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In der Bezirksliga-Staffel 3 wartet Schlusslicht MTSV Aerzen immer noch auf den ersten Saisonsieg. Um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht zu verlieren, soll am Sonntag (15 Uhr) beim SV Ihme Roloven im siebten Versuch endlich ein Sieg her. Zwar ist Mittelfeld-Motor Josef Selensky wieder dabei, aber mit Eduard Mittelstädt, Patrick Hoppe, Dustin Hoppe und Denis Jankowski fallen erneut einige Stammkräfte aus. Das macht die schwierige Aufgabe nicht einfacher.

Einen miserablen Saisonstart erwischte auch der SV Eintracht Afferde, der als Tabellen-14. ebenfalls auf einem Abstiegsplatz steht. Ein Sieg am Sonntag (15 Uhr) im Keller-Duell gegen TuS Enzen ist für Teamsprecher Moritz Muschik fast schon Pflicht, „um nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten“. Sollte die Eintracht dreifach punkten, könnte sie auf einen Nicht-Abstiegsplatz klettern.

Auch der Tabellenzweite Halvestorf muss am Sonntag (15 Uhr) in Rinteln auswärts ran. Die SSG ist zwar noch ungeschlagen, aber Trainer René Hau warnt davor, den Bezirksliga-Aufsteiger auf die leichte Schulter zu nehmen: „Der 3:0-Sieg gegen Afferde zeigt, dass sie Fußball spielen können. Ich rechne mit einem unbequemen Gegner“, sagt Hau, der auf Jan Bierwirth (gesperrt) verzichten muss. Robin Stöck und Dario Winter sind zwar angeschlagen, werden aber voraussichtlich spielen können. Niklas Williams und Dennis Deppmeyer haben nach ihrer Verletzungspause zwar noch Trainingsrückstand, sind aber wieder im Kader.

Nach dem ersten Saisonsieg (4:0 gegen Sarstedt) schöpft BW Salzhemmendorf in der Berirksliga-Staffel 4 Hoffnung auf den Klassenerhalt: „Der Sieg war gut fürs Selbstvertrauen. Jetzt wollen wir am Sonntag in Einum nachlegen“, sagt Kapitän Malte Fitzner vor dem Keller-Duell. Beide Teams stehen zurzeit auf einem Abstiegsplatz, deshalb ist der Druck des Gewinnenmüssens groß. Das sieht auch Fitzner so: „Wenn wie gegen Sarstedt die Einstellung stimmt und wir nicht wieder in den alten Trott verfallen, haben wir eine Chance.“ Auch wenn Aljoscha Grote, Nico Wiegmann, Michael Kahle und Simon Eickhoff ausfallen.



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