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Matthias Günzel verlässt die SG Hameln 74 und kehrt zur SSG Halvestorf zurück

„Alte Liebe rostet nicht“

Hameln/Halvestorf. Erst war es nur ein Gerücht: Matthias Günzel verlässt den Fußball-Landesligisten SG Hameln 74 und kehrt schon in der Winterpause zum Bezirksligisten SSG Halvestorf zurück. Der Winter-Transfer ist zwar noch nicht hundertprozentig fix, aber nach Dewezet-Informationen nur noch Formsache. Schon an diesem Wochenende soll der Günzel-Wechsel endgültig perfekt gemacht werden. Die SG 74 wird laut Manager Thomas Thimm dem wechselwilligen Spieler, der erst vor Saisonbeginn vom Piepenbusch an die Heinestraße gewechselt war, keine Steine in den Weg legen.

veröffentlicht am 09.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Zwar benötigt ein Spieler, der im Winter bei einem neuen Klub anheuern will, die Freigabe seines alten Vereins, die nicht – wie im Sommer – durch die Zahlung der in der Spielordnung festgeschriebenen Ablösesumme „erkauft“ werden kann. Doch an der Freigabe wird der Transfer laut Thimm nicht scheitern. Denn Günzel will unbedingt zu seinem alten Verein, bei dem er als Spieler unter Trainer Ralf Fehrmann mit dem Landesliga-Aufstieg und zwei Bezirkspokalsiegen seine größten sportlichen Erfolge feierte, zurück. „Alte Liebe rostet nicht“, meint Thimm und geht davon aus, „dass die ganze Angelegenheit schnell über die Bühne geht.“ Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten. „Es ist schade, dass er uns verlässt. Wir hätten ihn gerne behalten“, sagt Thimm. Umstimmen konnte und wollte er Günzel, der sich Ende des vergangenen Jahres bei der SG 74 fristgerecht abgemeldet hat, aber nicht mehr. Fest steht: Der SSG Halvestorf ist mit der Rückholaktion des „verlorenen Sohnes“ ein echter Transfercoup gelungen. Günzel war der absolute Wunschspieler von Ralf Fehrmann: „Matze ist ein sehr interessanter Spieler, der jedem Verein gut zu Gesicht steht. Natürlich auch uns.“ Das sagte Fehrmann bereits Anfang Dezember zu dieser Zeitung, als das Interesse der SSG an Günzel bekannt wurde. Egcon Musliji und Flamur Dragusha, die ebenfalls mit der SSG Halvestorf über einen Wechsel im Sommer gesprochen hatten, bleiben dagegen bei der SG 74.



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