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Sport-Club verliert Gemeinde-Derby 0:1 in Grohnde / SG Hameln 74 baut Führung dank König aus

Alles Käse! Wieder kein Sieg für Börrys Buben

Fußball (aro/kf). Das war wohl die Vorentscheidung im Titelkampf: Während die SG Hameln 74 mit einem Last-Minute-Sieg gegen Marienau die Tabellenführung in der Kreisliga festigte, verlor Verfolger TSG Emmerthal beim glücklichen 3:3-Remis in Hemeringen zwei wichtige Punkte. Katerstimmung herrscht auch beim Schlusslicht SC Börry: Nach dem 0:1 im Derby gegen Grohnde sind Börrys Buben wohl nicht mehr zu retten.

veröffentlicht am 29.04.2012 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

Rohden – Hastenbeck 0:5 (0:1). Rohdens Coach Markus Wienecke war nach der 0:5-Heimpleite bedient: „Das war unser schlechtestes Saisonspiel! Die Niederlage ist auch in dieser Höhe verdient.“ Insbesondere Hastenbecks Torjäger und Kapitän Schnee, der dreimal traf, bekam die TuS-Abwehr nicht in den Griff. Außerdem trafen Öztürk (46.) und Rehmert (65.) für den SVH.

Aerzen – Klein Berkel 5:0 (0:0). „Heute haben wir im Schongang gewonnen“, sagte Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe. Schon in der ersten Hälfte war der MTSV klar überlegen. Nach dem Seitenwechsel machten Koch (46., 79.), Reuke (50.), Hoppe (55.) und Spatz (87.) alles klar.

Hemeringen – Emmerthal 3:3 (0:0). Die TSG kam noch einmal mit einem blauen Auge davon, denn den Ausgleichstreffer erzielte Emmerthals Torjäger Jermakowicz, der bereits zum 0:1 (50.) getroffen hatte, in der Nachspielzeit. Für Hemeringen trafen Kammer (62., 86.) und Safwan (63.). Zwischenzeitlich verwandelte Emmerthals Magaschütz (83.) einen Strafstoß zum 2:2.

Grohnde – Börry 1:0 (1:0). „Wir hauen Grohnde weg“, kündigte Börrys Coach Andreas Meissner vor dem Gemeinde-Derby vollmundig an. Doch daraus wurde nichts. TSV-Torjäger Christopher Thomas (42.) machte ihm einen dicken Strich durch die Rechnung. „Nach dem Spruch brauchten wir unsere Jungs nicht mehr motivieren“, so Grohndes Fußball-Chef Michael Klimasch.

Afferde – Bisperode 3:3 (1:1). Nach dem 1:0 durch Bayrami (28.) verpassten Thiemer und Sokolowski die 2:0-Führung. Dafür schossen Wagner (43.), Jaber (52.) und Koch mit einem Eigentor (82.) die Bisperoder mit 3:2 in Führung. Gebühr (78.) glich zwischenzeitlich zum 2:2 aus. Für den verdienten 3:3-Ausgleich der Marahrens-Truppe sorgte Tönebön zwei Minuten vor dem Abpfiff. Stark bei Afferde spielte Galimski.

Wallensen – Eimbeckhausen 2:2 (2:0). Auf Schiedsrichter Udo Schünemann warteten beide Teams vergeblich, deshalb musste „Mister WTW“ Thomas Schütte pfeifen. Und der war laut Wallensens Fußball-Chef Sven Köhne „die ärmste Sau auf dem Platz, denn eigentlich hätte er ein paar Eimbeckhäuser vom Platz stellen müssen“. Das tat er aber nur einmal (Hoffmann sah kurz vor Schluss Gelb-Rot), obwohl es der VfB so sehr mit der Zweikampfhärte übertrieb, dass Primas und Marks verletzt ausgewechselt werden mussten. „Das war völlig unnötig. Im Grunde ging es hier heute um nichts mehr“, ärgerte sich Köhne, dessen Team durch Grothe (30.) und Marks (40.) mit 2:0 führte. Aber am Ende reichte es nur zum Remis, weil Gruner (70.) und Hartmann (73.) ausglichen.

SG Hameln 74 – Marienau 1:0 (0:0). Der Zittersieg ließ lange auf sich warten. Erst in der 89. Minute erlöste Mike König den Nordstadtklub mit dem Tor des Tages. Ein überragender SSG-Ersatz-Torwart Christian Malling brachte Hamelns Stürmer schier zur Verzweiflung. „Obwohl sich 90 Prozent des Spiels nur in der Marienauer Hälfte abspielten, trafen wir einfach nicht“, ärgerte sich SG-Pressesprecher John Lonsdale über die klar erkennbare Ladehemmungen seine Stürmer.

Lachem – Tündern II 3:1 (2:0). Mit dem Sieg war Lachems Trainer Thomas Fenske zufrieden. „Allein die Torausbeute hätte besser sein müssen,“ bemängelte Lachems Coach. Vor allem, weil sich die Tünderaner Hochmann (Gelb-Rot) und Runne (Rot) schon nach einer Stunde verabschiedeten. Allein Specht (80.) konnte den überragenden HSC-Schlussmann Stegmeier bei doppelter Überzahl noch überwinden. Köhler (86.) gelang Tünderns Ehrentreffer.



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