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Pyrmonts Neuer hat sich gut eingelebt

Alexander Baal, der Rotschopf aus Karaganda

Bad Pyrmont. Wo liegt eigentlich Karaganda? Wenn Sie es nicht wissen, können Sie ja mal Alexander Baal fragen. Der Neuzugang der SpVgg. Bad Pyrmont wird es ihnen genau beschreiben. Denn der 26-jährige Fußballer wurde 1988 in der viertgrößten Stadt Kasachstans geboren, kam aber schon mit sechs Jahren nach Deutschland.

veröffentlicht am 08.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Über die Nachwuchsteams von Werder Bremen sowie den BV Cloppenburg, VfB Oldenburg und Oberligist SSV Jeddeloh hat es den rotblonden Techniker, der in der Abwehr und im Mittelfeld fast alle Positionen übernehmen kann, nun nach Bad Pyrmont gezogen. „Nicht der Fußball, vor allem die Liebe war es“, gab Baal zu. Denn seine Freundin arbeitet bei einem Kreditinstitut im nahen Lipperland. Grund genug für die beiden, in der Kurstadt heimisch zu werden. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin fühlt sich der regionalligaerfahrene Kicker in Pyrmonts Stadtteil Holzhausen längst wohl. Auch bei der Spielvereinigung, wo er zwar lieber in der Landesliga als in der Bezirksliga gespielt hätte, ist Baal angekommen. Nur das Zusammenspiel mit seinem Zwillingsbruder Leo vermisst er ein wenig: „Schließlich haben wir beide bis auf eine Saison immer zusammen gespielt.“

An der Südstraße rollt der Fußball für ihn nun ein wenig anders. Die Unterschiede zwischen der fünften und siebten Liga hat er sofort erkannt. „Hier wird mehr gelaufen, aggressiver gespielt und viel über Zweikämpfe entschieden. In den höheren Klassen wird mehr über den Kopf und mit spielerischen Mitteln gelöst“, sagt Baal, der im Pokalspiel bei der SSG Halvestorf bereits klare Akzente im Mittelfeld setzen konnte.

Vom sofortigen Aufstieg mit seinem neuen Verein will der Motorrad-Freak, der mit seinem PS-starken Feuerstuhl die markanten Strecken im Weserbergland bereits abgefahren hat, noch nicht sprechen. „Nach der Halbserie weiß ich mehr, dann kann ich die Mannschaft und die Liga schon besser einschätzen. Deshalb schaue ich erst mal von Spiel zu Spiel.“ Aber Alexander Baal hat schnell erkannt, dass es bei der Spielvereinigung mannschaftlich ganz gut passt: „Da profitiert jeder von jedem. Und wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken.“ Deshalb erwartet er morgen bei seiner Punktspiel-Premiere im Heimspiel gegen den SC Rinteln (15 Uhr) auch den ersten Sieg.



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