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Fußball: Schon sieben Spiele ungeschlagen / Halvestorf nach 1:3 Schlusslicht / Preussen unterliegt 1:2

Afferde wie es siegt und jubelt

BEZIRK HANNOVER. Afferde wie es siegt und jubelt. Den „Goldenen Herbst“ genießt das Trainerduo Oliver Bock und Thomas Mau derzeit in vollen Zügen. Denn die Eintracht-Kicker fertigten nun auch den FC Ambergau-Volkersheim mit 2:0 (2:0) ab. Seit sieben Spielen ungeschlagen und dabei stolze 17 Punkte eingefahren.

veröffentlicht am 15.10.2017 um 18:33 Uhr

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Damit hat sich der Aufsteiger in der Bezirksliga (Staffel 4) auf Rang vier katapultiert. Eine fast schon unheimliche Serie.

Selbst für Bock und Mau, die auch nach dem 2:0-Erfolg, den Jan Lange (29.) und Florian Selchow (42.) mit ihren Toren schon vor dem Halbzeitpfiff perfekt machten, auf dem berühmten Teppich bleiben: „Wir sind selbst überrascht, dass es bei uns momentan so gut läuft. Aber die Jungs setzen die Vorgaben auch bestens um.“ Gegen Ambergau reichte sogar nur eine starke Halbzeit. Von einem Spitzenplatz wird trotz der tollen Serie beim Neuling allerdings nicht geträumt. Die erreichten 17 Punkte ordnete das Trainergespann völlig anders ein: „Wir sind auf dem besten Wege, in Sachen Klassenerhalt die angepeilten 35 Punkte schon früh zu erreichen.“
SV 06 Holzminden – Germania Hagen 1:1 (1:0). Aus dem erhofften Dreier wurde an der Weser zwar wieder nichts, aber immerhin gelang es den Germanen nach drei Niederlagen in Folge eine Punkteteilung einzufahren. Seydi Erbek (11.) brachte die Holzmindener, bei denen auch der Ex-Pyrmonter Emil Nasufowski mitmischte, früh in Führung. Für die Hagener, die sich in der unteren Tabellenhälfte mit dem Punktgewinn kaum Luft verschaffen konnten, glich Florian Büchler (89.) aus.
MTSV Aerzen – Hüddessum/Machtsum 1:3 (1:2). Das war ein unerwarteter Rückschlag für den MTSV, der in der Offensive vor allem den Ausfall von Mohamed Safwan nicht kompensieren konnte. Die frühe Gästeführung durch Steve Ridder (9.) glich Florian Specht (12.) schnell aus. Doch damit war es mit der Herrlichkeit im Aerzener Angriff auch schon vorbei. „Eine verdiente Niederlage. Zu viele Spieler hatten einfach nicht ihren besten Tag erwischt“, stellte Pressesprecher Karsten Hoppe fest. „Und wir leisteten uns auch zu viele Fehlpässe.“ So hatte Christian Vollmer (32./75.) kaum Mühe für klare Verhältnisse zu sorgen.
Stern Misburg – SSG Halvestorf 3:1 (1:0). Mit der roten Laterne im Gepäck kehrte die SSG Halvestorf aus Hannover zurück. Paul Alles (3.) hatte Misburg mit einem Eigentor in Führung gebracht. Als Julian Maaß (65.) der längst fällige Ausgleich gelang, kam Hoffnung auf. „Doch wir haben es einfach verpasst, unsere guten Chancen zu verwerten“, ärgerte sich SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler. Besser machten es Elvis Mputo (73.) per Strafstoß und Caydas Yagci (80.), die den Stern wieder zum Strahlen brachte.
SV Lachem – Kirchdorf 3:0 (0:0). Der SV Lachem war erst nach dem Wechsel so richtig sortiert und markierte dann auch zwangsläufig seine Treffer. Zunächst legte Soner Aslan (55./63.) gegen die harmlosen Gäste einen Doppelpack hin, dann machte Dominik Glaubitz (85.) den Haken hinter den fünften Saisonsieg. Zuvor durfte der Kirchdorfer Chris Jansen nach einer Notbremse (83.) bereits vorzeitig unter die Dusche. „Wir haben jetzt 17 Punkte und sind damit auch vollauf zufrieden“, bilanzierte Trainer Tarik Önelcin.
FC Preussen Hameln 07 – Niedersachsen Döhren 1:2 (1:1). Aufsteiger FC Preussen steckt weiter tief in seiner Ergebniskrise, an der auch der Trainerwechsel bislang rein gar nichts geändert hat. Die latente Auswärtsschwäche war ja schon hinlänglich bekannt, nun aber kassierte 07 gegen Niedersachsen Döhren auch noch seine erste Heimniederlage. Fortan dürften sich die Hamelner Blicke erst einmal nach unten richten. Zwar gingen die Preussen durch Sebastian Latowski (38.) in Führung, doch schon im Gegenzug markierte Maxime Menges (39.) den Ausgleich. Nach dem Wechsel passierte dann nicht mehr viel. Bis sich Tayfun Dizdar (75.) an seine Torjäger-Qualitäten erinnerte. ro/kf

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