weather-image
22°

Wallensen besiegt den Spitzenreiter mit 2:1 / Rückschläge für Bisperode und Lachem

Aerzens Stolperstein heißt Benjamin Edeler

Bezirk Hanover. In Bisperode und Lachem darf wieder gezittert werden, denn im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga gab es zwei bittere Rückschläge. Aufatmen dagegen in Wallensen. Der WTW sorgte mit dem 2:1-Triumph über Spitzenreiter MTSV Aerzen für den Knaller des Tages.

veröffentlicht am 12.04.2015 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

270_008_7704072_sp214_1304_4sp.jpg

Wallensen – Aerzen 2:1 (0:0). Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe hatte es schon vorher geahnt: Diesmal geht es schief. Und tatsächlich, nach elf Spielen ohne Niederlage kassierte der Primus wieder eine Niederlage. Mit dem 2:1 (0:0) putzte der Aufsteiger die Hummetaler nicht nur von der „Thüster Platte“, sondern verabschiedete sich auch erst einmal aus der ungeliebten Abstiegsregion. Nach torloser erster Halbzeit kam der MTSV zwar mit mehr Schwung aus der Kabine, aber Wallensen hielt kämpferisch bestens gegen. Dabei zeigte sich vor allem Routinier Marc Ehlerding in Wallensens Defensivabteilung als „Turm in der Schlacht“. Erstmals kam in der 73. Minute richtig Jubelstimmung auf, denn da brachte Torjäger Benjamin Edeler mit 1:0 in Führung. Die hielt aber nicht lange, denn nur drei Minuten später gelang Marius Pieper der 1:1-Ausgleich. Doch zwei Minuten vor dem Abpfiff kam Edelers zweiter großer Auftritt. Mit einem sehenswerten Kopfball sorgte er für den 2:1-Endstand und wurde damit zu Aerzens Stolperstein. Nicht nur WTW-Sprecher Thomas Schütte konnte nach der Zitterpartie strahlen. Er gab aber auch zu, dass der Tabellenführer mehr Spielanteile hatte.

Bisperode – Lamspringe 1:2 (1:0). Viel war es nicht, was der TSV Bisperode gegen Lamspringe zu bieten hatte. Fast folgerichtig kam es deshalb auch zur Heimpleite gegen den Tabellenletzten. Die machte Lamspringes zweifacher Torschütze Marcel David (48./83.) perfekt. Ein ärgerlicher TSV-Sprecher Thilo Becker brachte die schwache Vorstellung auf den Punkt: „Es war einfach katastrophal“. In der ersten Halbzeit hielt Dominik Fecho, der in 28. Minute zum 1:0 traf, die Bisperoder noch im Spiel. Im zweiten Durchgang häuften sich die Ballverluste und der TSV, bei dem von mannschaftlicher Geschlossenheit kaum etwas zu erkennen war, gab das Spiel völlig aus der Hand.

Ambergau – SV Lachem 2:0 (1:0). Der SV Lachem hatte Chancen über Chancen, aber die Tore machten nur die Gastgeber. Christoph Meyer (5.) und Daniel Sydow (83.) ließen sich so nicht zweimal bitten. Das einzige, was die Elf von Trainer Tarik Önelcin diesmal traf, war das Aluminium. So visierte Egzon Popoci ebenso nur den Pfosten an wie Torjäger Soner Aslan. Der setzte sogar noch einen drauf und nagelte den Ball auch noch an die Latte. „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, bemühte Lachems Trainer notgedrungen eine alte Fußball-Floskel. Lob gab es für Muhammet Sen, der seine Aufgabe in der Innenverteidigung souverän löste.

Halvestorf – Harsum 1:2 (1:1). Benjamin Celnik brachte den Halvestorfern mit seinem Doppelschlag in der 18. und 67. Minute eine weitere Heimniederlage bei. In der ersten Halbzeit hatte die SSG das Glück 40 Minuten auf ihrer Seite. „Da waren wir mit dem 0:1 gut bedient“, gab SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler zu. Der sah eine Minute vor der Pause sogar den glücklichen 1:1-Ausgleich durch Sascha Maass. Nach dem Seitenwechsel bekam die Mannschaft von Trainer Ralf Fehrmann das Spiel deutlich besser in den Griff, konnte die Vorteile aber nicht in weitere Tore ummünzen. Dafür brachten die Harsumer die knappe Führung in den letzten 20 Minuten mit der nötigen Übersicht und Cleverness gut über die Zeit. kf/ro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?