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Fußball-Bezirksliga: Kreisderby gegen Lachem im Blickpunkt / Hagen braucht Punkte

Aerzen weiter auf Jubeltour?

BEZIRK HANNOVER. Lachem wie es singt und lacht. Zwei Spiele, sechs Punkte. Kurzum: Traumstart in der Fußball-Bezirksliga perfekt. Kein Wunder, dass Trainer Tarik Önelcin die Gunst der Stunde nutzen möchte und mit klaren Zielen zum Derby (So., 15 Uhr) nach Aerzen reist. „Wir haben dort noch etwas gutzumachen.“

veröffentlicht am 19.08.2016 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Diesmal wollen wir die Punkte mitnehmen“, sieht er seine jetzige Mannschaft auch in der Lage dazu. Mit Egcon Musliji als Takt- und Ideengeber im Mittelfeld sowie Torjäger Adem Avci hat der SV Lachem enorm an Qualität zugelegt und könnte sich nun mit dem dritten Dreier in der Spitzengruppe festsetzen. Würde auch Trainer Önelcin ins Konzept passen, denn die harten Zeiten, dass seine Mannschaft immer nur gegen den Abstieg spielt, sollen am Haarwege endgültig vorbei sein.

„Wir wollen uns von Beginn in den sicheren höheren Regionen aufhalten. Das macht auch mehr Spaß“, formuliert er die neuen sportlichen Ansprüche im Klub. Ist natürlich auch längst bis Aerzen durchgedrungen. Und so erwartet MTSV-Obmann Karsten Hoppe auch „ein ganz schwieriges Spiel“. Aber da Trainer Uwe Filla bis auf Eduard Mittelstedt (Hochzeit) und Stephan Clavien seine beste Truppe aufbieten kann, ist ihm vor diesem Derby nicht wirklich bange. Schon zuletzt beim klaren 4:1-Sieg in Bisperode lief es richtig gut für den MTSV. Trotzdem stapelt Hoppe lieber ein bisschen tief und wäre schon mit „einem Punkt“ zufrieden. Während Aerzen nach zwei Spieltagen wenigstens schon drei Zähler vorweisen kann, steht da bei Germania Hagen noch die Null.

Und genau das soll sich am Samstag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Ambergau schlagartig ändern. „Wenn wir an die gute Leistung vom Tündern-Spiel anknüpfen, sind wir nicht chancenlos“, orakelt Trainer Stephan Meyer.

Zusätzliche Motivation für seine Germanen: Mittelfeldspieler Georgios Konstantinidis feiert 30. Geburtstag. Die Stimmung auf der anschließenden Party könnte wohl kaum besser sein, wenn der erhoffte Dreier auch gelingt.

Aufsteiger TSV Bisperode hat zwar weiterhin mit einer überaus angespannten Personalsituation zu kämpfen, die Aufgabe (So., 15 Uhr) bei der noch punktlosen Spielvereinigung Hüddessum-Machtsum scheint aber trotzdem nicht ganz unlösbar. „Wir wären schon mit einer Punkteteilung zufrieden. Sollte doch mehr möglich sein, beschweren wir uns natürlich nicht“, formuliert Teammanager Thilo Becker die Zielsetzung des TSV.



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