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Aerzen sucht Meyer-Nachfolger

Nach vier erfolgreichen Jahren ist am Saisonende Schluss

veröffentlicht am 15.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Aerzen. Sein größter Traum ging mit dem Traineramt in Aerzen schon in Erfüllung – doch jetzt hat Stephan Meyer seine sportliche Mission beim MTSV erfüllt. Am Saisonende verlässt der 48-Jährige nach vier überaus erfolgreichen Jahren seinen Lieblingsverein und macht beim Fußball-Bezirksligisten Platz für eine neue Ära unter einem anderen Coach.

Sein Nachfolger wird derzeit von Spartenleiter Karsten Hoppe und Manager Helmut Dreyer gesucht. Und es scheint, als wenn sie in den Gesprächen mit einem potenziellen Kandidaten schon sehr weit sind. Meyer ist eingeweiht, hält sich aber bedeckt. „Ich möchte dem Verein nicht vorgreifen“, macht er deutlich. Eine Entscheidung könnte möglicherweise schon in den nächsten Tagen fallen. Aber warum hört ein Trainer im Zenit seines Erfolges auf? „Ich habe in Aerzen eine tolle Zeit und bin Karsten Hoppe sehr dankbar, dass er mir damals die Chance gegeben hat, meinen Stammverein zu trainieren. Aber nun ist es Zeit für frischen Wind. Die Mannschaft muss jetzt unter einem neuen Coach den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen“, begründet der Meistermacher seinen Entschluss. Was Meyer ab Sommer macht, steht zwar noch in den Fußball-Sternen, was er in der Rückrunde noch erreichen will, weiß er genau. „Wir haben als Aufsteiger mit 27 Punkten und Platz sechs eine für uns alle überraschend starke Hinserie gespielt, nun gilt es, den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt zu machen“, ist sein Ziel klar definiert. Im Moment blickt er allerdings eher sorgenvoll in die Zukunft, denn die Hallensaison hat ihren Tribut gefordert. So fällt nicht nur Patrick Hoppe (Mittelfußbruch) aus, auch Marius Pieper, Dominic Meyer und Achim von Conradi verletzten sich derart schwer, dass sie auf unbestimmte Zeit fehlen werden. „Wir haben die Supercup-Qualifikation teuer bezahlt“, stellt Stephan Meyer fest. Wieder ins Training eingestiegen sind dagegen die Langzeitverletzten Dennis Koch und André Preuß. Ob sie aber beim Punktspielstart am 23. Februar gegen Bevern schon helfen können, wird sich zeigen.



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