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Aerzen schießt SSG in die Krise

Filla-Elf gewinnt 4:2 in Halvestorf / Bisperode putzt Lachem 4:0 / WTW verliert 2:4

veröffentlicht am 02.11.2014 um 19:30 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:21 Uhr

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Bezirk Hannover. Während die SSG Halvestorf durch die 2:4-Derbypleite gegen Aerzen die Talfahrt in der Fußball-Bezirksliga ungebremst fortsetzte, kletterte die Elf von MTSV-Coach Uwe Filla mit 28 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz.

Halvestorfs Fußball-Chef Burkhard Büchler sprach nach der Partie von einem „völlig verdienten Sieg“ der Aerzener, die bereits zur Halbzeit durch die Treffer von Florian Specht (8.), Dennis Deppmeyer (13.) und Jan-Niklas Bleil (44.) mit 3:0 führten. Nach dem 4:0 von Specht (55.) drohte der SSG ein Debakel. Doch die Halvestorfer zeigten laut Büchler trotz des Vier-Tore-Rückstandes eine „tolle Moral“. Mit einem Doppelpack konnte Eugen Fabrizius (70./89.) aus Sicht der Halvestorfer auf 2:4 verkürzen. Doch das war unterm Strich nur Ergebniskosmetik. Bei denen seit sechs Spielen sieglosen Halvestorfer sah Manuel Lehnhoff kurz vor Schluss wegen einer Notbremse noch Rot.

Bisperode – Lachem 4:0 (1:0). Bisperodes Teamsprecher Ralph Grupe hatte es geahnt: „Wenn hinten die Null steht, dann gewinnen wir.“ Und er hatte Recht. Die Brennecke-Elf, die zur Halbzeit durch das Tor von Daniel Ivicic (25.) mit 1:0 führte, gewann am Ende klar mit 4:0. Lachem schwächte sich durch die rote Karte für Muhammed Sen, der wegen einer Tätlichkeit (60.) vom Platz flog, selbst. Das nutzte der TSV eiskalt aus. Daniel Krikunenko (80./86.) und Abbas Jaber (88.) machten den 4:0-Sieg perfekt, der auch in dieser Höhe verdient war.

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  • Lachems Rotsünder Muhammet Sen (links) im Duell mit Bisperodes Torjäger Daniel Krikunenko. awese

Almstedt – WTW Wallensen 4:2 (3:1). Der WTW war kaum auf dem Platz, da lag er durch die beiden Blitz-Tore von Hussein Kaawar (3.) und Jan Koza (9.) auch schon mit 0:2 zurück. Zwar brachte Drazen Ivankovic die Gluba-Elf per Handelfmeter (19.) wieder ins Geschehen zurück, doch kurz vor dem Wechsel sorgte dann abermals Kaawar (44.) für den nächsten Dämpfer. Im zweiten Durchgang dann das gleiche Spiel. Erst gelang Mirco Wulf (73.) erneut der Anschlusstreffer, ehe Koza (90.) ebenfalls mit seinem zweiten Tor endgültig alle Träume platzen ließ. „Wenn man die Anfangsphase ausklammert, war das am Ende ein Spiel auf Augenhöhe. Leider haben wir uns selber geschlagen, da allen Gegentoren Fehler von uns voraus gingen“, bilanzierte Sprecher Thomas Schütte. Sein Debüt beim Aufsteiger feierte Robin Hammergren.aro

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