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Schock beim Meyer-Team sitzt nach dem Tod von Betreuer Holger Alisch noch tief

Aerzen mit Trauerflor zum Titel?

Aerzen. Sportlich steht Fußball-Kreisligist MTSV Aerzen als möglicher Bezirksliga-Aufsteiger vor dem größten Triumph der Vereinsgeschichte, doch echte Freude will am Veilchenberg nicht aufkommen. Hier herrscht große Trauer, denn der Schock über den plötzlichen Tod von Betreuer Holger Alisch sitzt sehr tief. „Er war die Seele der Mannschaft und hat alles für die Jungs getan. Holger ist nicht zu ersetzen und wird uns fehlen“, ist auch Trainer Stephan Meyer noch immer fassungslos.

veröffentlicht am 25.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

15 Jahre war Alisch beim MTSV Aerzen am Ball, am Sonntag (15 Uhr) im Duell gegen die SSG Marienau wird er nun erstmals nicht auf der Bank Platz nehmen können. „Wir spielen mit Trauerflor, und die Jungs werden den Titel für Holger holen“, verspricht Meyer.

Aber auch, dass der vermeintliche Underdog aus dem Ostkreis auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen wird. „Das war unsere große Stärke. Wir haben alle Gegner ernst genommen und deshalb auch nur wenige Punkte liegen gelassen“, blickt Aerzens Coach auf eine Saison der Superlative zurück. Die begann allerdings recht kurios. Aus einer 0:1-Niederlage gegen „Tündern I“ (O-Ton Meyer) wurde am grünen Tisch noch ein 5:0-Sieg. Der Grundstein war damit gelegt. Mittlerweile stehen 23 Erfolge auf der Aerzener Habenseite und nur zwei Niederlagen. Beide allerdings gegen den TSV Bisperode. Doch während der Herbstmeister aus dem Ostkreis nach der langen Winterpause ein paarmal patzte, sauste Aerzen so auf der Überholspur ins Glück. „Wir haben eine überragende Rückrunde gespielt und mit Dominik Meyer und Torben Göldner in der Winterpause zwei absolute Glücksgriffe getätigt“, stellt der Trainer fest. ro

Ein Heimsieg gegen Marienau würde reichen:

Stephan Meyer kann mit dem MTSV Aerzen am Sonntag Kreisligameister werden.

Holger Alisch †

nls/2



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