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Fußball: Flegessens Trainer Heyder: „Wer weiß, wofür es gut ist“

Abstieg ist kein Beinbruch

Flegessen. Der Last-Minute-Abstieg aus der Fußball-Kreisliga ist für Flegessens Trainer Dirk Heyder kein Beinbruch: „Wer weiß, wofür es gut ist.“

veröffentlicht am 05.06.2019 um 21:48 Uhr

Dirk Heyder Foto: awa
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Bitterer kann man nicht absteigen. Bis in die Nachspielzeit des letzten Spiels der Saison waren die Fußballer der SG Flegessen noch Kreisligist, dann kassierten sie in Wallensen das 2:3 – und stiegen doch noch ab. Dennoch war Trainer Dirk Heyder zufrieden: „Die Mannschaft hat eine sehr gute Saison gespielt. Wir wurden ja vor einem Jahr als Absteiger Nummer 1 gehandelt.“

Kein Wunder: Mit Jannik Kuhn, Dominik Fecho, Yannick Wagner und Ibrahim Cindo hatten nach dem Aufstieg vier Leistungsträger den Verein verlassen. Lukas Nowag und Christian Herr waren die einzigen Spieler mit Kreisliga-Erfahrung, im Winter kam mit Torwart Viktor Kisel noch einer hinzu. Dennoch holte die SGF 26 Punkte – in den vergangenen fünf Jahren hätten die immer zum Klassenerhalt gereicht. Bitter: Die Flegesser haben mehr Spiele gewonnen, als die Abstiegskonkurrenten Eimbeckhausen und Aerzen II, aber am Ende zu oft verloren.

Ein weiterer Grund für den Abstieg: „Ich habe in den Pflichtspielen knapp 40 Leute eingesetzt – groß einspielen konnten wir uns so nicht. Dafür haben die Jungs es gut gemacht. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie es so durchgezogen hat“, so Heyder. Der Abstieg ist für ihn kein Beinbruch: „Wer weiß, wofür es gut ist.“ Die A-Junioren dürften es in der 1. Kreisklasse leichter haben, sich bei den Herren zu akklimatisieren. „In der Kreisliga mussten wir in jedem Spiel ans Limit gehen.“ Das hat laut Heyder auch Vorteile: „Wir nehmen viel Erfahrung mit ins nächste Jahr, viele Spieler haben sich auch als Persönlichkeiten weiterentwickelt.“jab



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