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Duell der Landesliga-Absteiger: Tündern reist nicht als Punktelieferant nach Pyrmont

Abklatschen für den großen Coup?

Hameln-Pyrmont. Und sehen wir uns nicht mehr in der Landesliga, dann treffen wir uns eben in der Fußball-Bezirksliga. Im Fahrstuhl nach unten rasten Bad Pyrmont und Tündern noch gemeinsam – eine Etage tiefer sieht die Sportwelt allerdings jetzt ein bisschen anders aus. So scheint es jedenfalls. Während sich die personell wieder gut bestückte Spielvereinigung nicht ganz zu Unrecht in der Rolle des Titelkandidaten sieht, fühlt sich der HSC als vermeintlicher Außenseiter in der Liga pudelwohl. Speziell im Absteiger-Derby am Freitag (19.30 Uhr) an der Südstraße. Allerdings reisen die Schwalben nicht ohne frischen Rückenwind an. Der zuletzt deutliche 5:0-Sieg gegen Bückeburg II sorgte nach dem verpatzten Saisonauftakt in Evesen für große Erleichterung und vor allem neue Hoffnungsschimmer am nun wieder blauen Horizont. „Wir wollen Paroli bieten. Denn eins ist doch klar, als Punktelieferant kommen wir nicht nach Bad Pyrmont“, hat Trainer Siegfried Motzner eigentlich feste Vorstellungen vom Ausgang der Partie. Wohl wissend, dass die Gastgeber nach der dürftigen Angriffsleistung beim 0:0 in Wallensen schon jetzt mächtig unter Druck stehen. Denn wer Meister werden will, der darf sich gewiss nicht mehr viele Rückschläge dieser Art leisten. Wird aber auch Spielertrainer Philipp Gasde erkannt haben. Nur Pech für ihn, dass er weiterhin auf seinen verletzten Hoffnungsträger Florian Büchler verzichten muss. Dadurch geht ihm natürlich im Moment noch ein gewisses Maß an Offensivkraft verloren. Dürfte sein Pendant Motzner aber nicht weiter tangieren, vielmehr hat der anerkannte Trainerfuchs längst die leichte Verunsicherung im Pyrmonter Lager registriert und auch seine Schlüsse daraus gezogen.

veröffentlicht am 20.08.2015 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Wir werden kompakt stehen und dann versuchen, die nötigen Nadelstiche zu setzen“, hätte er ein mögliches Erfolgsrezept parat. Also kollektives Abklatschen beim HSC für den großen Coup? Abwarten, denn zuletzt in der Landesliga blieb stets nur der fromme Wunsch der Vater des Gedankens.

Zweimal musste Tündern mit 1:2 und 1:3 die Segel streichen. Auch in der Saison davor war nicht wesentlich mehr drin – erst recht kein Sieg. 2:3 und 0:0 hieß es da aus Sicht der Schwalben. Also: Vorhang auf für Versuch Nummer fünf ...

S. Motzner


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