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Tündern steht auf einem Abstiegsplatz – aber Manager Manfred Lentge macht sich noch keine Sorgen

„Abgerechnet wird zum Schluss“

Bezirk Hannover. Für Tünderns Teammanager Manfred Lentge ist es „nicht so wichtig, ob wir zurzeit auf einem Abstiegsplatz stehen oder nicht“. Der aktuelle Tabellenstand ist für ihn nur eine Momentaufnahme. Mehr nicht. Abgerechnet wird zum Schluss, sagt Lentge. Und wenn Tünderns Landesligakicker den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag perfekt machen sollten, wäre das auch nicht schlimm. Ob Tündern nun wie zuletzt Neunter wird oder wie im Vorjahr Zwöfter, scheint egal zu sein. Hauptsache, Tündern bleibt drin. Wie auch immer.

veröffentlicht am 31.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Fest steht, die Zwischenbilanz war in der Vorsaison, als Tündern eine gute Hinrunde spielte, wesentlich besser als jetzt. Tündern steht mit zwölf Punkten auf einem Abstiegsplatz. Doch das interessiert Lentge nach gerade einmal zwölf Spieltagen noch nicht so sehr. „Ob wir Zwölfter oder 13. sind, ist mir egal.“ Wichtiger sei, „dass wir den Kontakt nicht verlieren“. Und zwar zu den direkten Konkurrenten. Und dazu zählt Lentge insbesondere die Teams aus Eilvese (10./16 Pkt.) sowie Pattensen (11.) und Burgdorf (12./beide 14 Pkt.), die in der Tabelle zurzeit vor Tündern (13./12 Pkt.) stehen. Aber auch Alfeld (14./6 Pkt.), Garbsen (15./5 Pkt.) und Schlusslicht Uchte (16./4 Pkt.) hat Tünderns Teammanager noch auf der Rechnung. Durch die Drei-Punkte-Regel habe der auf den ersten Blick klare Rückstand der Abstiegskandidaten noch nichts zu bedeuten. Bei einer Siegesserie kann man schnell einige Plätze in der Tabelle hinaufklettern. Bei Niederlagen kann die Talfahrt genauso schnell nach unten gehen. Das bekamen die Tünderaner, die zwischenzeitlich vier knappe Niederlage in Folge kassierten, schon am eigenen Leib zu spüren. Seitdem hängen sie im Tabellenkeller fest. Umso wichtiger ist am Samstag ein Heimsieg gegen Schlusslicht Uchte. Um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen, hat Tündern die drei Punkte fest eingeplant. Lentge erwartet Abstiegskampf pur, „denn für beide Teams steht viel auf dem Spiel“. Für die Motzner-Elf wäre wohl schon ein Remis eine gefühlte Niederlage, denn Uchte gehört zu den Gegnern, die Tündern zu Hause schlagen muss, wenn man den Klassenerhalt schaffen will.

Ein Selbstläufer wird die Partie aber nicht. Uchte hat zwar erst vier Punkte geholt, aber alle auswärts: beim 1:1 in Pattensen und beim 3:1 in Burgdorf. Die Tünderaner sind somit gewarnt. Doch man darf den Gegner auch nicht stärker reden als er ist: Mit nur zwölf erzielten Toren hat Uchte bisher den harmlosesten Angriff der Liga – und auch die schwächste Abwehr. Der SC hat schon 41 Gegentore kassiert, das sind im Schnitt 3,4 pro Spiel. Von der Statistik will sich Tünderns Teammanager, der von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ spricht, aber nicht blenden lassen: „Ich gehe davon aus, dass wir gegen Uchte nur wenige Torchancen bekommen. Und die müssen wir konsequent nutzen.“

Hinweis: Fest steht, dass das Landesliga-Kellerduell zwischen Blau-Weiß Tündern und Schlusslicht SC Uchte am Samstag (14 Uhr) auf jeden Fall stattfinden wird – selbst wenn die Stadt Hameln erneut die Rasenplätze sperren sollte. Sollte das der Fall sein, wird die Partie von der Kampfbahn auf den benachbarten Kunstrasenplatz verlegt.



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