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Für Bisperode, Wallensen und Lachem beginnt die heiße Phase im Abstiegskampf

Ab jetzt kracht es im Keller

Bezirk Hannover. Zittern, hoffen und bangen – im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga beginnt nun die ganz heiße Phase. Der Spielplan will es so: In den kommenden Wochen jagt ein Kellerkracher den nächsten, schließlich treten alle bedrohten Mannschaften dabei noch gleich mehrfach gegeneinander an. Spannend, spannend, denn da kann noch sehr viel passieren. Möglicherweise wird die Tabelle am Südende sogar noch einmal kräftig durchgeschüttelt. Unfreiwillig eine tragende Rolle spielen mit dem SV Lachem, WTW Wallensen und dem TSV Bisperode derzeit auch noch drei heimische Mannschaften. Auf ein Zeugnis mit dem Wortlaut „sitzen geblieben“, könnten zwar alle am Saisonende verzichten, doch der Weg ins Glück ist noch lang. Sehr lang. Zudem trügt der Schein der schiefen Tabelle. Lachem hat als Zehnter zwar schon 24 Punkte, aber auch bereits 23 Spiele absolviert und damit die meisten von allen gefährdeten Teams. Für Trainer Tarik Önelcin ist deshalb auch klar: „Wir müssen unbedingt die anstehenden direkten Kellerduelle gewinnen, das würde uns richtig Luft verschaffen.“ Mit Almstedt und Harsum sind aber auch noch zwei Hochkaräter in der Verlosung, den einen oder anderen Überraschungscoup müsste Lachem da schon landen, sonst könnte es vielleicht doch noch einmal richtig eng werden.

veröffentlicht am 15.04.2015 um 08:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Noch zehnmal ran muss der WTW Wallensen. Die Elf von Trainer Stefan Gluba steht zwar nach dem 2:1-Sieg gegen Aerzen erstmals nach einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr auf einem Abstiegsplatz, hat nun aber gleich vier schwere Prüfungen gegen Mitbewerber vor sich. Und wie es das Schicksal so will, alle auch noch auswärts. Übersteht der noch amtierende Kreispokalsieger die vierwöchige Kellertournee relativ unbeschadet, wäre das sicher schon ein Meilenstein auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt. Zehn Versuche, das nervige Abstiegsgespenst endgültig aus dem Pappelstadion zu verscheuchen, hat aber auch noch der TSV Bisperode. Der muss jetzt aber liefern, denn Werner Brenneckes Kollektiv kam in der Rückserie bislang noch nicht auf Touren. Vier Niederlagen und nur ein Sieg sind gewiss keine Bilanz, die zu größeren Hoffnungen ermutigt. Aber auch im Fall des TSV Bisperode gilt: Über den Verbleib in der Bezirksliga entscheiden jetzt die anstehenden direkten Duelle gegen die Keller-Konkurrenz.



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