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5:0 gegen Salzhemmendorf – Afferde dominiert die Kreisliga

veröffentlicht am 01.10.2016 um 20:48 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

Eintracht Afferde – BW Salzhemmendorf 5:0 (2:0).

„Das war ein hochverdienter und souveräner Sieg. Ich hatte es mir im Vorfeld schwieriger vorgestellt“, zeigte sich Afferdes Trainer Dietmar Harland nach dem deutlichen 5:0-Sieg gegen Salzhemmendorf hochzufrieden: „Ich bin selten zufrieden. Aber heute haben wir 90 Minuten erlebt, wie man es sich als Trainer vorstellt. Das war ein gutes Ausrufezeichen.“ Der Spitzenreiter stellte die Weichen früh auf Sieg: Jan Lange erzielte nach starker Vorlage von Julian Koch die Führung für die Hausherren. Chris Lochwitz legte mit einem Linksschuss aus zwölf Metern in der 35. Minute nach. Im Anschluss hätten die Hausherren laut Harland sogar für eine höhere Pausenführung sorgen können. „Wir hätten den Sack zu machen müssen“, so Harland. Das holten die Afferder im zweiten Durchgang nach: Erst fälschte Salzhemmendorfs Sebastian Quandt eine scharfe Hereingabe von Lochwitz ins eigene Tor ab. Und dann setzte der überragende Lange mit seinen Treffern zwei und drei den Schlusspunkt. Getrübt wurde der runde Nachmittag für die Eintracht von einer bitteren Szene: Afferdes Alexander Galimski und Salzhemmendorfs Rouven Müller stießen im Luftzweikampf mit den Köpfen zusammen (65.). „Beide wurden stark blutend vom Krankenwagen abgeholt. Wir wünschen beiden Spielern eine gute Besserung und dass es nicht so schlimm ist, wie es aussah“, schloss Harland ab.

Tore: 1:0 Jan Lange (8.), 2:0 Chris Lochwitz (31.), 3:0 Eigentor Sebastian Quandt (60.), 4:0 Lange (79.), 5:0 Lange (90.).

Besonderes: Gelb-Rot für Salzhemmendorfs Rouven Müller (65.).

TSG Emmerthal – SpVgg. Bad Pyrmont II 2:3 (0:1).

In Emmerthal entwickelte sich heute eine hochspannende Begegnung, bei der alle fünf Treffer durch Standardsituationen fielen. „Wenn man da unten steht, verliert man solche Spiele leider“, bedauerte Emmerthals Sprecher Sören Welzhofer. „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Pyrmont hat glücklich gewonnen. Alle drei Gegentore sind nach individuellen Fehlern von uns entstanden.“ Marcus Middel eröffnete das muntere Toreschießen nach einem Eckstoß völlig freistehend per Kopf und erzielte die Führung für die Kurstädter. Kurz nach dem Seitenwechsel glich Tony Deck per Abstauber aus. Er war zur Stelle, als Pyrmonts Antony Barron einen Freistoß von Slava Gess parierte. Dann gingen die Hausherren sogar in Front. Der Hergang war fast eine Kopie des 1:1: Nach einem kurz ausgeführten Freistoß zog Gess ab, diesmal wurde der Ball von einem Feldspieler auf der Linie geklärt und Deck staubte erneut im Nachsetzen ab. Doch die grün-weiße Freute währte nicht lange. Nach einem weiteren Eckball klärte die TSG-Defensive unzureichend, Soner Sahin glich im Anschluss aus. Und zehn Minuten vor Schluss sorgte Jarvid Mitschke für den „Lucky Punch“ der Roefs-Elf: Nach einem Freistoß zwischen Eckfahne staubte Mitschke ab, nachdem Emmerthals Keeper Matthias Koch, beim Versuch die Hereingabe zu stoppen, daneben griff. „Kurz vor Schluss hatte Manuel Capobianco das 3:3 nochmal auf dem Fuß. Ansonsten war es ein kampfbetontes, aber faires Spiel. Wir haben die Diagonalbälle von Bad Pyrmont gut verteidigt. Leider hat bei uns in der Offensive oft die Genauigkeit beim letzten Pass gefehlt“, resümierte Welzhofer. Mit dem Sieg ist Bad Pyrmont nunmehr erster Afferde-Verfolger.

Tore: 0:1 Marcus Middel (18.), 1:1 Tony Deck (53.), 2:1 Deck (58.), 2:2 Soner Sahin (66.), 2:3 Jarvid Mitschke (80.).

TSV Grohnde – WTW Wallensen 2:11 (1:4).

„Wir waren, bis auf die ersten 30 Minuten, überhaupt nicht auf dem Platz. Fußball hat bei uns heute nicht stattgefunden. Ich weiß nicht so recht, was ich noch sagen soll“, fehlten TSV-Spielertrainer Christopher Thomas nach Abpfiff die Worte. Seine Elf hat 2:11 (!) gegen Wallensen verloren. Dabei gingen die Grohnder dank Alexander Liebau sogar noch in Front. Doch nur 60 Sekunden später eröffnete Alexander Leidner den Wallenser Torreigen. Benjamin Edeler, Dennis Klippstein und Toni Ivankovic erhöhten zur Pause auf 4:1. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann richtig deutlich: Dominik Wulf, Yann Le Guilard, Dustin Knecht (2), Marcel Woyciechowski, Ivankovic und Edeler machten es zweistellig. Für Grohnde traf zwischendurch noch Kapitän Robert Engel. „Die Tore sind durch individuelle Fehler entstanden. Wallensen konnte dadurch mit uns machen, was es wollte. Man hat nur wenigen Spielern angemerkt, dass sie Gegenwehr liefern wollten“, so Thomas.

Tore: 1:0 Alexander Liebau (20.), 1:1 Alexander Leidner (21.), 1:2 Benjamin Edeler (28.), 1:3 Dennis Klippstein (42.), 1:4 Toni Ivankovic (44.), 1:5 Dominik Wulf (59.), 1:6 Yann Le Guilard (61.), 1:7 Dustin Knecht (62.), 1:8 Marcel Woyciechowski (75./Strafstoß), 1:9 Knecht (83./Strafstoß), 2:9 Robert Engel (84.), 2:10 Ivankovic (85.), 2:11 Edeler (90.).

VfB Hemeringen – TSV Klein Berkel 2:0 (0:0).

Hemeringen hat sich mit 2:0 gegen Klein Berkel durchgesetzt. Nach einem guten Start der Gäste waren es die Hausherren, die Gefahr vorm gegnerischen Tor entwickelten: Marvin Mork traf die Latte, Karsten Wieneke den Pfosten. „Wir waren in der letzten Viertelstunde ersten Halbzeit überlegen – auch aufgrund der Leistung von Patrick Klemme, den ich nach einer halben Stunde in den Sturm gestellt habe“, erläuterte VfB-Coach Dimitrij Ott. Nach dem Seitenwechsel machte Hemeringen dann auch die Tore: Klemme legte auf Karsten Wieneke, der im Anschluss zur Führung einnetzte. Nur sechs Minuten später jubelte erneut Wieneke – wieder nach Vorlage von Klemme. Im Anschluss hatte Jan Liebert noch das 3:0 auf dem Fuß, schoss den Ball aber aus acht Metern über den Torzaun. „Klein Berkel war immer bemüht, aber strahlte nicht wirklich Gefahr aus. Man hat gemerkt, dass der TSV nur zwölf Mann hatt“, meinte Ott. Nicht ganz so erfreut zeigte sich Hemeringens Übungsleiter über diverse Aussagen im Vorfeld der Partie: „Was Klein Berkels Trainer Thomas Pernath im Vorbericht gesagt hat, fand ich respektlos. Man sollte immer mit einem gewissen Respekt Aussagen tätigen. Das habe ich hier vermisst. Wir sind keine Laufkundschaft.“ Ein Sonderlob verdiente sich abschließend Klemme, der nach vierwöchiger Pause erstmals wieder dabei war.

Tore: 1:0 Karsten Wieneke (54.), 2:0 Wieneke (60.).

MTV Lauenstein – FC Latferde 2:1 (2:1).

Fünfter Saisonsieg für die Ostkreisler! Vor heimischem Publikum setzte sich der MTV gegen Latferde knapp durch. Dabei gingen die Gäste schon früh in Führung. Bereits in der 13. Minute schoss Jannik Borchers die Gäste mit einem Schuss aus 16 Metern in den Winkel in Führung. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Bereits 120 Sekunden später markierte Maik Wilkening nach Vorarbeit von Linus Zorn den Gleichstand. Und zehn Minuten später jubelten die Gastgeber erneut. Dieses mal setzte Zorn Niklas Kaeher in Szene, der dann das Spielgerät an den Innenpfosten zum Führungstreffer beförderte. Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber weiter Dampf und drängten auf die Entscheidung. Doch die Schröer-Elf ließ etliche gute Möglichkeiten ungenutzt. Kaehler, Zorn, Sören Kirchenbauer und Marcel Vönöky scheiterten in aussichtsreicher Position. Am Ende hätte die Liebegott-Elf durch einen Kopfballtreffer fast noch den Ausgleich erzielt. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. „Da haben wir Glück gehabt. Es war aber ein verdienter Sieg, da wir die bessere Mannschaft waren. Wir gehen aber im Moment katastrophal mit unseren Chancen um. Wir hätten uns am Ende über ein Remis nicht beschweren können“, analysierte MTV-Trainer Stephan Schröer. Bei den Gastgebern zeigten Wilkening und Dennis Jeschke auf der Sechs eine starke Partie.

Tore: 0:1 Jannik Borchers (13.), 1:1 Maik Wilkening (15.), 2:1 Niklas Kaehler (25.).

HSC BW Tündern II – VfB Eimbeckhausen 2:0 (0:0).

„Das war heute nichts ‚Dolles‘ von beiden Mannschaften“, erklärte HSC-Sprecher Francesco Rukavina nach dem Heimsieg gegen die Nordkreisler. Die Gäste standen von Beginn an sehr tief und haben in der Defensive nur wenig zugelassen. „Dementsprechend ist in der ersten Halbzeit nicht viel passiert. Es gab viele Fehlpässe. Das Spiel ist so vor sich hin geplätschert“, gab Rukavina zu Protokoll. Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nichts. Erst in der 71. Minute gingen die „Schwalben“ durch eine Einzelleistung in Führung. Und nur fünf Minuten hat Niklas Berndt dann mit dem 2:0 den Deckel drauf gemacht. „Wir haben mit der VfB-Defensive Probleme gehabt. Da haben wir uns die Zähne ausgebissen. Am Ende geht das Ergebnis aber so in Ordnung. Wir haben mal wieder gewonnen und ein positives Erlebnis gehabt. Wir wollen weiter möglichst lange oben dranbleiben“, berichtete Rukavina. Bei Tündern verdiente sich Torschütze Herrmann ein Sonderlob.

Tore: 1:0 Dominik Herrmann (71.), 2:0 Niklas Berndt (76.).



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