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Eintracht-Frauen verlieren 2:4 gegen Bückeberge / 3:1-Heimsieg für Latferder Notelf

4:1 gegen Nettelrede! Diedersen auf Titelkurs

Fußball (aro). Auf ihren Trainer mussten die Landesliga-Frauen von Eintracht Hameln gestern verzichten. Markus Mende lag krank im Bett. Dass seine Elf zu Hause 2:4 (0:2) gegen Eintracht Bückeberge verlor, war für ihn eine bittere Pille, die er schlucken musste. Denn für seine Elf war durchaus mehr drin.

veröffentlicht am 17.04.2011 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:21 Uhr

Fußball (aro). Auf ihren Trainer mussten die Landesliga-Frauen von Eintracht Hameln gestern verzichten. Markus Mende lag krank im Bett. Dass seine Elf zu Hause 2:4 (0:2) gegen Eintracht Bückeberge verlor, war für ihn eine bittere Pille, die er schlucken musste. Denn für seine Elf war durchaus mehr drin. Die Partie hätte nämlich auch anders laufen können, wenn Annika Hesse in der vierten Minute nicht nur die Latte getroffen hätte. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, trauerte Teamsprecherin Jaqueline Edeler den vergebenen Chancen nach. Bereits nach einer Stunde lag die Eintracht mit 0:3 zurück. Doch nachdem Michelle Schrader (61.) und Mara Bödecker (65.) auf 2:3 verkürzten, wurde es noch einmal spannend. Doch nach dem 2:4 war der Siegeswillen der Hamelnerinnen gebrochen.

In der Bezirksliga können die Frauen der SG Diedersen so langsam schon den Sekt für die Meisterfeier kaltstellen. Zwar hat die noch ungeschlagene Elf von Trainer Alexander Stamm erst elf von 22 Spieltagen absolviert. Doch nach dem 4:1 (2:0) gegen den Tabellenzweiten TSV Nettelrede ist der Weg in die Landesliga frei. Den Grundstein zum Erfolg legte wieder einmal Jana Runge, die zwei umstrittene Foulelfmeter (21., 49.) sicher verwandelte. Lea Suerland (45.) und Katja Runge (82.) machten den Sack zu. Der Anschlusstreffer von Henrike Sustrath zum 3:1 (68.) war nur Ergebniskosmetik. Nettelredes Maike Schwekendiek sah die Ampelkarte.

Der FC Latferde meldete sich mit einem 3:1-Heimsieg gegen Derental zurück, den Corinna Corbach (12.), Jennifer Richter (27.) und Jana Schrader (81.) perfekt machten. „Mit dem Ergebnis war Derental noch gut bedient“, sagte Kai Steding, der nur eine Notelf zur Verfügung hatte. Eigentlich wollte er das Spiel sogar verlegen, „weil mir heute elf Spielerinnen gefehlt haben“. Doch der Gegner machte ihm einen Strich durch die Rechnung.



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