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SG Hameln 74 bleibt nach 2:1 am Ball

3:2 –Pyrmont „schwimmt“ ins Happy End

Bezirk Hannover. Die Erfolgsserie der SG Hameln 74 in der Fußball-Landesliga hält an. Doch im Heimspiel gegen den TSV Pattensen tat sich die Elf von Trainer Paul Bicknell trotz des 2:1 (0:1)-Sieges vor allem in der ersten Halbzeit schwer. Am Ende zählten nur die drei Punkte, denn damit hat sich der Aufsteiger aus der Nordstadt in der Spitzengruppe der sechsten Liga festgesetzt.

veröffentlicht am 21.09.2014 um 18:42 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

Der Sieg ließ jedoch lange Zeit auf sich warten, denn zunächst hatte Alexandar Gellert (32.) die Pattenser per Strafstoß in Führung geschossen. Das 0:1 hatte fast eine Stunde lang Bestand, ehe Rik Balk (56.) endlich zum 1:1 per Kopf ausgleichen konnte. Die SG bekam danach Oberwasser. Das 2:1-Siegtor durch Matthias Günzel (69.) war die logische Konsequenz.

Auch die SpVgg. Bad Pyrmont schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, geriet im Heimspiel gegen TuS Garbsen in der zweiten Halbzeit aber ins Trudeln. Mit einem 3:2 (3:0)-Heimsieg verteidigten die Pyrmonter dennoch den begehrten Platz an der Sonne. Fußball-Chef Heiko Begemann musste fast bis zum Schlusspfiff zittern, war aber trotz des knappen Ausgangs zufrieden: „Aber wir haben wohl zu früh mit 3:0 geführt.“ In Halbzeit eins lief bei der Spielvereinigung alles planmäßig. Nach dem 1:0 durch Jannik Denker (2.) folgte der Auftritt des Torjägers. Christopher Loges (27./30.) erhöhte auf 3:0. In der zweiten Halbzeit wurde erst das 4:0 verpasst, danach die klare Führung von den Pyrmontern zu sehr verwaltet. Nach dem 1:3 durch Tobias Quast (67.) geriet der Spitzenreiter für kurze Zeit sogar ins Schwimmen. Doch nach dem 2:3 durch Dustin Quast (74.) passierte vor dem Pyrmonter Tor nicht mehr fiel.

Die Talfahrt geht weiter, denn der HSC BW Tündern ging auch beim SV Ramlingen/Ehlershausen als Verlierer vom Platz. Mit 3:1 (1:0) setzten sich die Schützlinge von Trainer Kurt Becker durch, die entscheidenden Treffern fielen aber erst in der letzten Viertelstunde. Timo Gieseking (78.) und Patrick Ehlert (83.) rückten in dieser Phase die Verhältnisse gerade. Den ersten Rückschlag musste der HSC schon nach drei Minuten wegstecken, als Vasko Garbe per Eigentor das 1:0 erzielte. Hoffnung kam auf, als Niklas Beckmann (61.) zum 1:1 ausglich. Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhart konnte aus dem Spiel trotz der Niederlage einige positive Aspekte mitnehmen: „Unsere Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Woche deutlich gesteigert. Doch Ramlingen war aktiver und in der entscheidenden Phase besser drauf.“kf



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