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3:1 - Tünderns Engel im siebten Himmel

Eigentlich hätte diese Landesliga-Partie keinen Sieger verdient gehabt, doch am Ende quälte sich Blau-Weiß Tündern bei brütender Hitze zu einem 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger STK Eilvese. Somit bleibt die Motzner-Elf auch im zehnten Spiel in Folge zu Hause ungeschlagen.

veröffentlicht am 18.08.2012 um 19:06 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

Tünderns Jubel-Trio: Torschütze Robin Tegtmeyer, Rico Stapel und Adrian Gurgel.

Fußball (aro). Eigentlich hätte diese Landesliga-Partie keinen Sieger verdient gehabt, doch am Ende quälte sich Blau-Weiß Tündern bei brütender Hitze zu einem 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger STK Eilvese. Somit bleibt die Motzner-Elf auch im zehnten Spiel in Folge zu Hause ungeschlagen.

Die ersten zehn Minuten des Spiels wirkte das Team um Abwehrchef Robin Hau bissiger als der Gegner, dem laut SC-Coach Jürgen Wagner noch das anstrendende NfV-Pokalspiel gegen den Goslarer SC in den Knochen steckte. Das merkte man Eilvese auch an, denn zu Beginn gaben die Tünderaner den Ton an. Einen Schuss von Tünderns Patrik Blum konnte Florian Horns in höchster Not klären, den Nachschuss von Torjäger Robin Tegtmeyer parierte STK-Keeper Maximilian Braasch glänzend. Eilveses Torwart stand auch nach einer halben Stunde im Blickpunkt, als er einen Querschläger von Thilo Hadeler gerade noch über die Latte lenkte und so ein Eigentor verhinderte. Und was passierte sonst noch? So gut wie nichts. HSC-Coach Siegfried Motzner schlug die Hände vors Gesicht. Sein Kommentar: „So schlecht waren wir nicht einmal gegen Pyrmont.“ Dort schied Tündern in der ersten Runde des Bezirkspokals mit 0:2 kläglich aus.

Besser wurde das Spiel auch nach dem Seitenwechsel nicht. Die besten Chancen hatte Eilvese durch Ersin Tobrakli und Tobias Alker. Außerdem musste Tünderns Keeper Sebastian Kelle einen Kopfball von Yves Hackl aus dem Winkel fischen. Die Tore fielen dann in den Schlussminuten: Das 1:0 (79.) durch Tünderns Neuzugang Tobias Wulfkuhle glich Maik Warnecke (81.) postwendend wieder aus. Nach dem 2:1 (84.) durch einen abgefälschten Freistoß von Robin Tegtmeyer folgte dann das umjubelte 3:1 (89.) durch den kurz zuvor eingewechselten Christopher Engel, der Eilveses Niederlage endgültig besiegelte. Aus Sicht von Eilveses Coach Jürgen Wagner stellt das Ergebnis den Spielverlauf völlig auf den Kopf: „Ich dachte: Wenn es einen Sieger gibt, dann kann es nur Eilvese sein.“ Doch da täuschte er sich.

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