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SSG verliert 3:4 gegen Pattensen

3:0 verdaddelt! Fabrizius-Gala ohne Happy End

Fußball. Das ist unfassbar! 3:0 führte die SSG Halvestorf gegen den TSV Pattensen – zum ersten Saisonsieg reichte es für das Landesliga-Schlusslicht trotzdem nicht. Selbst Trainer Sakir Urunow fehlten nach der 3:4-Heimpleite mal wieder die Worte. Wie konnte das nur passieren?

veröffentlicht am 19.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:41 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Ich weiß es nicht“, sagte Eugen Fabrizius, dem nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben war. „Normalerweise dürfen wir so ein Spiel nicht mehr aus der Hand geben.“ Stimmt. Denn in den ersten 60 Spielminuten hatten die Halvestorfer den Gegner, der auch einige gute Torchancen hatte, eigentlich ganz gut im Griff – doch dann kam der Einbruch. Der sicher geglaubte Sieg wurde in den Schlussminuten noch aus der Hand gegeben, dementsprechend groß war hinterher der Frust auch bei Fabrizius, der mit hängendem Kopf in die Kabine schlich. Dabei hätte der Torjäger, der angeblich nur in die Startelf rückte, weil sich Dennis Schimanski verspätete, mit seinen drei Toren eigentlich der Held des Tages werden können. Nach einem Super-Pass von SSG-Kapitän Josef Selensky schoss Fabrizius das frühe 1:0. Auch beim 2:0, das quasi mit dem Halbzeitpfiff fiel, wurde er glänzend von Selensky in Szene gesetzt. Damit nicht genug: Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff tauchte Fabrizius nach einem Kowalski-Pass wieder vorm Pattensener Tor auf – und machte das 3:0 (46.). Die Vorentscheidung?

Von wegen! Plötzlich lief nichts mehr. Bei allen vier Gegentoren von Benjamin Celnik (61.), Ole-Jannes Teklenburg (70., 83.) und dem eingewechselten Marcus Bartmann (72.) sah die SSG-Abwehr alt aus. Auch Torwart Fabian Moniac erwischte nicht seinen besten Tag. Schon nach dem Anschlusstreffer zum 3:2 hatte Fabrizus „ein mulmiges Gefühl im Bauch“, denn es spielte fast nur noch eine Mannschaft: Pattensen. Am Ende konnten Selensky und Co. sogar noch froh sein, dass die SSG nicht noch höher verloren hat …

Eine deftige 1:6-Packung kassierte Blau-Weiß Tündern in Mühlenfeld, denn die heimstarke Elf von TSV-Trainer Detlev Rogalla ließ den Schwalben keine Chance. Bereits zur Halbzeit lag man mit 0:5 durch Mohamad Saade (6./Foulelfmeter, 19.), Henning Schlüter (10.) und Johannes Dietwald (18., 31.) zurück. Dementsprechend war in der zweiten Hälfte Schadensbegrenzung angesagt. Nach dem Seitenwechsel kam die Motzner-Elf etwas besser ins Spiel, auch weil Mühlenfeld einen Gang zurückschaltete. Nach dem 0:6 (65.) von Patrick Bludau erzielte Robin Tegtmeyer (74.) den Ehrentreffer.



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