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Fußball: Schumacher darf Pyrmont verlassen – wenn der Preis stimmt

„30 000 Euro sind utopisch“

BAD PYRMONT. Das Transfer-Theater um Pyrmonts Torjäger Kevin Schumacher, der zum Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Germania Egestorf-Langreder wechseln will, entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte.

veröffentlicht am 13.07.2016 um 15:11 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Seit Wochen wird hinter den Kulissen verhandelt, aber bisher konnten sich die beiden Vereine noch nicht über die Höhe der Ablösesumme einigen. Angeblich fordern die Pyrmonter 30 000 Euro für Schumacher. Das behauptet jedenfalls Egestorfs Manager Jan Baßler: „Uns liegt eine schriftliche Forderung der Spielvereinigung vor, nach der wir für einen Vereinswechsel in diesem Sommer 30 000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer zahlen müssten.“ Die Pyrmonter Seite hatte sich zuvor auf ihrer Vereinshomepage gegen den Vorwurf von Egestorfs Trainer Jan Zimmermann gewehrt, eine „überdimensionale“ Ablösesumme zu verlagen. Für die Freigabe des 18-jährigen Spielers, der in Pyrmont einen Vertrag bis 2018 hat, hätte Egestorf demnach 4400 Euro plus Steuern zahlen müssen – allerdings nur für die kommende Saison. Weitere 6600 Euro plus Steuern wären fällig gewesen, wenn Schumacher über die Saison 2016/17 hinaus in Egestorf geblieben wäre, klärt Pyrmonts Vereinschef Lars Diedrichs auf. Darüber hinaus will die Spielvereinigung bei einem möglichen Weiterverkauf von Schumacher, dessen Marktwert Diedrichs nach Gesprächen mit zwei Spielerberatern auf 30 000 Euro beziffert, an den Transfererlösen beteiligt werden. Dass die 30 000 Euro eine „utopische Ablösesumme“ sei, sagt Diedrichs selbst. Aber unter Wert will Pyrmont den hoch talentierten Stürmer auch nicht verkaufen. Denn um Schumacher gleichwertig zu ersetzen, müsste auch Pyrmont eine niedrige fünfstellige Summe investieren. Das heißt: Schumacher darf nach Egestorf wechseln, wenn der Preis stimmt. Diedrichs: „Ich werde mich, wenn ich nächste Woche aus dem Urlaub zurück bin, mit Egestorfs Manager Jan Baßler persönlich treffen, um eine vernünftige Lösung für beide Seiten zu finden.“ aro



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