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Fußball: Afferder Blackout in Harsum – nach 3:0 noch 3:4 / Hagen unterliegt 0:4

2:9! Gehrden „verprügelt“ Preussen

BEZIRK HANNOVER. Was war das denn für eine katastrophale Vorstellung? Aufsteiger FC Preussen Hameln präsentierte sich in der Fußball-Bezirksliga schon jetzt wie ein potenzieller Absteiger und kassierte beim 2:9 (1:3) vom SV Gehrden eine deftige Tracht Prügel.

veröffentlicht am 22.10.2017 um 19:23 Uhr

Florian Büchler (Hagen/re.) enteilt Kaled Mourad (Einum). Foto: nls
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Ein absolutes Desaster für 07 und wohl unbestritten auch der vorläufige negative Höhepunkt einer eklatanten Auswärtsschwäche. Nicht ganz ausgeschlossen, dass die Trainer-Diskussion nach dem Abrutschen auf den Relegationsrang nun wieder neue Nahrung in Hameln erhält.

Für den Gehrdener Torreigen sorgten Roman Busse (13./49.), Nils Brummund (25.), Sascha Romaus (36.) Marcel Busse (67.) und der eingewechselte Patrick Viehmeyer (70./79./87./90.) per Viererpack. 07 durfte nur zweimal dezent nach den Treffern von Cezar Paraschiv (44.) und Sebastian Latowski (54.) die Arme in die Luft recken.

SC Harsum – Eintr. Afferde 4:3 (0:2). Die Eintracht führte bis zur 64. Minute noch klar mit 3:0, hatte dann aber einen rund achtminütigen Blackout. Und den nutzte Patrick Jahns (64./66./71.) mit einem Hattrick gleich eiskalt aus. Christian Schäfer (88.) machte schließlich den Deckel drauf. Kuriosität: Die Gastgeber waren nach Rot für Dannenberg (55.) schon frühzeitig dezimiert. Jörn Heinzelmann (14.), Florian Selchow (28.) und Kapitän Kai Schwark (55.-Elfmeter) waren für die Eintracht erfolgreich, die dann später auch noch Julian Koch (78.) mit Gelb-Rot verlor.
VfL Nordstemmen – MTSV Aerzen 1:1 (0:1). In der Fremde kommt Aerzen weiterhin viel besser klar und erarbeitete sich nun einen weiteren wichtigen Punkt. „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, stellte Sprecher Karsten Hoppe fest. Mit Josef Selensky erzielte auch der auffälligste MTSV-Akteur den Treffer (40.). Und hätte Jovien Meyer (44.) kurz darauf seine Riesenchance zum 2:0 genutzt, es wäre wohl noch ein richtig schöner Sonntag für die Schumachers-Elf geworden. So aber gelang Hagen Baumeister (70.) noch der letztlich verdiente Ausgleich.
Germania Hagen – SV Einum 0:4 (0:1). Hagens Talfahrt geht weiter. Die Germanen dominierten nur 20 Minuten, als Pascal Grist (26.) zum 0:1 traf, nahm das Unheil seinen Lauf. „Da war einfach der Wurm drin“, haderte Trainer Eldar Zahirovic. Vor allem im Angriff blieb seine Elf blass. Daran konnten auch zwei Lattenkracher nach der Pause nichts ändern. Mann des Tages war Einums Torjäger Nick Leichner, der mit einem lupenreinen Hattrick (65./71./ 90.) für die Pleite sorgte.
Bemerode –SV Lachem 3:1 (2:0. „Wir haben uns diesmal selbst geschlagen“, ärgerte sich Trainer Tarik Önelcin über die vielen vergebenen Chancen und die Nachlässigkeiten in der Abwehr. Einzig Flamur Dragusha hatte Grund zur Freude. Am Morgen wurde er Vater einer gesunden Tochter, später gelang ihm dann der Ehrentreffer (69.). Armin Ziegenbein (27./31.) und Yannik Wedemeyer (89.) trafen für Bemerode. ro/kf

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