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Halvestorf chancenlos / Schierholz Tünderns Albtraum

2:4 – nur eine Halbzeit hält Moniac seine Bude sauber

Fußball (kf/ro). Es bleibt dabei, die SSG Halvestorf hängt weiter ganz tief im Abstiegsstrudel der Landesliga. Gegen den SV Bavenstedt wurde nichts aus dem erhofften Punktgewinn, mit 4:2 (0:0) nahmen die Hildesheimer Vorstadt-Kicker problemlos drei Zähler mit. Nach der torlosen ersten Halbzeit, in der Torhüter Fabian Moniac die Halvestorfer bereits mit zwei Glanztaten vor dem drohenden Rückstand bewahrte, hegte die SSG durchaus noch Hoffnung. Doch als Mende (52.) einen von Schimanski verursachten Handelfmeter versenkte, und Hoffmann (60.) zum 2:0 traf, nahm das Unheil seinen Lauf.

veröffentlicht am 16.10.2011 um 21:11 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

Trainer Sakir Urunow orderte Abwehrchef Matthias Günzel nach vorn. Der erzielte zwar die Tore zum 1:2 (62.) und 2:3 (66.-Foulelfmeter), doch ohne ihn offenbarte die Abwehr große Schwächen. Die erkannten die spielerisch klar besseren Gäste schnell. Holze (65.) und Schlichting (74.) ließen sich nicht lange bitten und rückten mit ihren Toren zum 4:2-Endstand die Verhältnisse schnell wieder gerade. In der letzten Viertelstunde hatte die SSG in der Offensive gar nichts mehr zu bieten. Gästeschlussmann Crüger blieb beschäftigungslos. Urunow hatte wieder einmal keine personellen Alternativen. Mit Anatoli Deck (Mittelfußbruch) und Eugen Fabrizius (Studium) fehlten vor allem die wichtigsten Angriffssäulen, und die konnten die aus der Reserve aufgerückten André Tomkowiak und Dirk Cramb nie ersetzen. Spartenleiter Burkhard Büchler brachte es auf den Punkt: „Die Leistungsunterschiede innerhalb der Mannschaft sind einfach zu groß.“

Eine deutliche 1:6-Pleite kassierte der HSC Tündern beim Spitzenreiter Egestorf/Langreder. Der überragende Torben Schierholz avancierte dabei mit vier Kopfballtreffern (30./37./45./ 47.) zum personifizierten Albtraum für die Elf von Trainer Siegfried Motzner. Er war zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle zu bekommen und besaß die absolute Lufthoheit. Außerdem traf der Ex-Preuße Bastian Stellmacher (24.) und der eingewechselte Dominik Chwalek (82.) für die souveränen Gastgeber. Rico Stapel (14.) hatte den HSC sogar überraschend in Führung geschossen. Doch dann brach das Unheil über die Schwalben herein. Am Samstag steigt nun der mit Spannung erwartete Derbytag in der Kampfbahn. Für Gastgeber Tündern und die SSG Halvestorf steht dabei viel auf dem Spiel.

Tünderns Gurgel im Duell mit Torjäger Schierholz. Foto: Haendel


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