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Freistoßtor von Ivankovic entscheidet das Derby

1:0 gegen Tündern: WTW ist rote Laterne los

Wallensen. Fußball-Bezirksligist WTW Wallensen ist nach dem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Tündern die rote Laterne los. Den Siegtreffer für WTW erzielte Drazen Ivankovic (9.), der einen Freistoß aus 25 Metern direkt verwandelte.

veröffentlicht am 20.10.2015 um 22:36 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Wallensen. Die rote Laterne ist WTW Wallensen in der Fußball-Bezirksliga los, denn durch den 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Tündern kletterte das Team von Uwe Klose zwei Plätze nach oben und schaffte den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. „Das war ein wichtiger Sieg für uns“, war Wallensens Fußball-Chef Thomas Schütte nach dem Schlusspfiff erleichtert. Den Siegtreffer für WTW erzielte Drazen Ivankovic (9.), der einen Freistoß aus 25 Metern direkt verwandelte – und Tünderns Keeper Sebastian Kelle, der zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste, keine Chance ließ. Für Kelle kam Lukas Masur in die Partie, der kurz nach dem Seitenwechsel klasse hielt, als Martin Gröhlich frei vor seinem Tor auftauchte. Während Tündern bis auf einen Lattenschuss von Niklas Beckmann (70.) kaum nennenswerte Torchancen hatte, hätten Drazen Ivankovic und Kasim Yildiz mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgen können. Doch entweder hielt Masur oder Ball ging knapp am Tor vorbei. So blieb es bis zum Schluss spannend. Ein Extralob bekam WTW-Keeper Niklas Köhne von Wallensens Fußball-Chef. Köhne, der sein Bezirksliga-Debüt feierte und Jan Arendt (Urlaub) im WTW-Tor vertrat, „hat für sein erstes Mal ein richtig gutes Spiel gemacht“, so Schütte.

SSG Halvestorf – SC Rinteln (Mittwoch, 19.30 Uhr): „Wir wollen auf jeden Fall spielen! Der Platz ist o.k.“, macht SSG-Coach Ralf Fehrmann deutlich. Kein Wunder: Die Motivation ist groß im Lager der Halvestorfer. Fünf Siege in Folge sollen nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Man muss nur auf die Tabellenkonstellation gucken“, merkt Fehrmann an: „Wir können da oben richtig reinrutschen. Und dafür werden wir alles tun.“ Sein Team kann vorlegen: Ein Heimsieg am Mittwochabend – und die Piepenbusch-Kicker sind plötzlich Zweiter. Nur einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Stadthagen. „Wir müssen einfach das auf den Platz bringen, was wir die letzten Wochen gezeigt haben“, unterstreicht Halvestorfs Trainer, der wieder auf Collin Brandes und Julian Maass zurückgreifen und damit personell aus dem Vollen schöpfen kann. „Allerdings müssen wir kompakt stehen und tierisch aufpassen. Rinteln hat verdammt gute Einzelspieler“, warnt Fehrmann, der sich eine bessere Chancenverwertung wünscht. „Damit war ich noch nicht zufrieden. Wir sind teilweise fahrlässig mit unseren Tormöglichkeiten umgegangen.“



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