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SG gewinnt in Uchte / OSV – Pyrmont 2:0

0:8! Tünderns Sturzflug ins Jammertal

Bezirk Hannover. Sturzflug ins Jammertal! Im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga hat der HSC Blau-Weiß Tündern mit einer unfassbaren 0:8-Heimpleite gegen Eilvese den vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Nach der fünften Niederlage in Serie ist der Abstieg in die Bezirksliga zwar noch nicht besiegelt, aber so gut wie.

veröffentlicht am 15.03.2015 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

Während Eilvese durch den Sieg gegen Tündern einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte, ist Tündern jetzt wohl nicht mehr zu retten. Die Elf von Siegfried Motzner, der kurzfristik auf Kapitän Tim Piontek (Fußverletzung) verzichten musste, war insbesondere in der zweiten Hälfte erschreckend schwach und unterm Strich chancenlos. „Das Erlösendste heute war der Schlusspfiff“, sagte Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhart, der nach dem 0:8-Debakel völlig geplättet war: „So etwas habe ich in den letzten neun Jahren noch nicht erlebt!“ Nach dem 0:3 nach knapp einer Stunde „haben wir uns unserem Schicksal ergeben“. Während die Tünderaner nur zwei nennenswerte Möglichkeiten durch Edward Urich und Vasco Garbe hatten, hatte Eilvese Chancen en masse. Bereits zur Halbzeit führte STK durch Tobias Alker (3.) und Hussein Saade (39.) mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel legten Florian Horns (59.), Alker (65., 73.), Alessandro Busse (82.) und Saade (86., 88.) nach.

SC Uchte – SG Hameln 74 2:4 (0:2). Beim glanzlosen 4:2-Pflichtsieg gegen Schlusslicht Uchte merkte man der SG 74 die fehlende Spielpraxis nach der langen Winterpause noch an. Robin Tegtmeyer (8., 16.) sorgte mit einem Doppelpack für den 2:0-Halbzeitstand.

Nach dem Anschlusstreffer von Kai Bredemeyer (47.), der einen Strafstoß verwandelte, sorgten Eduard Mittelstedt (61.) und Sönke Wyrwoll (77./Elfmeter), der kurz vor Schluss Gelb-Rot sah, für die Vorentscheidung. Das 2:4 von Jannek Barg (83.) war nur noch Ergebniskosmetik.

OSV Hannover – SpVgg. Bad Pyrmont 2:0 (0:0). Beim Kaltstart nach der Winterpause reichte es für die Spielvereinigung nicht zum Punktgewinn. OSV-Routinier Fabian Ernst läutete nach einer Stunde mit einem unhaltbaren Volleyschuss aus 16 Metern zum 1:0 die Niederlage ein. In der Nachspielzeit war es Jordan Petrov, der mit dem zweiten Treffer die endgültige Entscheidung perfekt machte. „Wir waren lange Zeit auf Augenhöhe“, stellte Fußball-Chef Heiko Begemann fest. Doch in der zweiten Halbzeit bekam der OSV Oberwassser, auch weil sich die Pyrmonter in der Offensive zu viele Ballverluste leisteten. Die Bestnote vergab Begemann an Roland Stuckenberg: „Der hat in der Abwehr kaum einen Zweikampf verloren.“aro/kf



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