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VfL-Basketballer endlich schmerzfrei

Zwei Jahre weg! Grobinsch vor dem Comeback

Hameln. Fast zwei Jahre war er aufgrund eines Bandscheibenvorfalls außer Gefecht gesetzt. Jetzt freut sich Basketballer Zans Grobinsch wieder auf seine Rückkehr beim Regionalligisten VfL. „Ich hoffe, dass ich beim Saisonstart in Delmenhorst dabei bin, um die Mannschaft im schweren Auswärtsspiel zu unterstützen. Mit einem Sieg könnten wird schon wichtige Weichen für den Klassenerhalt stellen“, so der 24-jährige gebürtige Lette, der übrigens kurz vor Beendigung seines Bachelor-Studiums (Ingenieurwesen) in Lemgo steht. Seit 2001 spielt er bei uns, hat alle Jahrgangsstufen durchlaufen und sich schon früh als Riesentalent erwiesen“, urteilt VfL-Manager Heinrich Lassel über den 1,92 Meter großen Außenspieler. So war es für Trainer Nicu Lassel keine Frage, ihn bereits 2004 erstmals im Herrenbereich einzusetzen. Denn schon damals war er mit 1,86 Meter Körpergröße unübersehbar, machte in kurzer Zeit große technisch Fortschritte – reifte dabei sowohl spielerisch wie auch menschlich.

veröffentlicht am 26.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:26 Uhr

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Letzteres prägte Grobinsch besonders, weil seine Mannschaft sich immer mehr als Team entpuppte, das durch dick und dünn geht. Seine Erkenntnis: „Einer reibt sich für den anderen förmlich auf.“ Zwei Kreuzbandrisse und andere kleine Wehwehchen konnten Zans, den seine Freunde nur „Lätta“ nennen, nicht aus der Bahn werfen. „Der Basketballsport, der in Lettland in der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle hinter Eishockey rangiert, hatte mich so gefesselt, dass die jeweilige Genesung gar nicht schnell genug gehen konnte und ich schon bald wieder unter dem Korb stand.“

Doch er hatte wieder einmal Pech. Nach einem Sprung an den Korb landete er anstatt auf den Beinen auf dem Rücken. Bandscheibenvorfall – und wieder eine längere Zwangspause. Der Versuch, das Dilemma zunächst mit Therapiemöglichkeiten von außen wieder in den Griff zu bekommen, klappte nicht. So blieb im November letzten Jahres nur die Operation. Sie verlief erfolgreich und nach längerem Aufbautraining im Fitnessstudio kann Grobinsch jetzt wieder schmerzfrei trainieren. „Wenn er weiter so gute Fortschritte macht, dann bin ich mir sicher, dass er am ersten Punktspieltag wieder zum Kader gehört“, glaubt Trainer Nicu Lassel. Zans selbst, der in besten Zeiten stets für zwölf bis 14 Punkte pro Spiel gut war, soll wieder über die Außenposition angreifen und von dort möglichst viele „Dreier“, übrigens seine Spezialität, werfen. „Ich hoffe, dass mich meine Kameraden nach so langer Abwesenheit auf dieser Position nicht vergessen.“



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