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78:74-Sieg für VfL-Basketballer in Oldenburg / 32 Punkte von Thomas

Zitterpartie mit Happy End

Oldenburg. Mit einem schwer erkämpften 78:74-Sieg beim Oldenburger TB II kletterten Hamelns Basketballer auf den vierten Tabellenplatz der 2. Regionalliga. Mit 32 Punkten war Timo Thomas der beste Korbjäger des VfL.

veröffentlicht am 25.10.2015 um 10:49 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

Einen nervenaufreibenden Zittersieg haben die Basketballer des VfL Hameln in der 2. Regionalliga eingefahren – mit 78:74 gegen den Oldenburger TB II. Hinterher war der Jubel groß, denn es war einer der seltenen Auswärtssiege für die Hamelner, die in der Vorsaison nur dreimal in fremden Hallen gewinnen konnten. Und auch Hamelns Teammanager Heinrich Lassel war erleichtert: „Das war eine so enge Kiste.“ Und die besseren Nerven hatten am Ende die Hamelner trotz des nur kleinen Acht-Mann-Kaders. Der VfL kletterte durch den Erfolg auf den vierten Tabellenplatz, aber der Weg dorthin war eine gefühlte Achterbahnfahrt. Nach Marcus Lohses zwei Körben zum 4:0 war zunächst Flaute angesagt und der VfL geriet in Rückstand. Erst Zans Grobinsch brachte mit seinen Treffern kurz vor der ersten Viertelpause sein Team wieder mit 24:19 in Front. Das zweite Viertel wurde zum Debakel für die Hamelner. Die vier eigenen Punkte zum 28:19 waren nur ein Strohfeuer, eine schwarze 3:19-Punkte-Serie stürzte den VfL in eine Krise. Auch eine Auszeit brachte nichts. Lars Feuersengers Korb brachte nach vielen punktlosen Minuten zumindest noch einen Treffer zum 33:44-Halbzeitstand. „Wir haben so viele Punkte liegengelassen. Es sah echt böse aus “, seufzte Lassel in der Pause. Doch die Hamelner gaben nicht auf und kämpften sich Punkt für Punkt wieder heran. Der Führungswechsel ließ allerdings bis zum Schlussviertel auf sich warten, als Timo Thomas zum 64:63 für den VfL traf. Doch es blieb trotz eines zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Vorsprungs spannend bis kurz vor Schluss, als Thomas den 78:74-Sieg perfekt machte.

VfL Hameln: Timo Thomas (32/2 Dreier), Marcus Lohse (17/1), Lars Feuersenger (16/1), Zans Grobinsch (7/1), Nils Kollmeyer (4), Roman Augsburger (4), Moritz Loth (3/1), Dominic Rudge (3) mha



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