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Trotz Auswärtsschwäche: Boris Bonhagen glaubt an den Klassenerhalt der VfL-Basketballer

Wird das wieder eine Zitter-Saison?

Hameln. Zu den Urgesteinen bei den Basketballern des VfL Hameln gehört auch Boris Bonhagen, der als Grundschüler einst von Hamelns „Mister Basketball“ und jetzigen Manager Heinrich Lassel entdeckt wurde. Seit 23 Jahren geht der 30-Jährige nun beim VfL, der momentan in akuter Abstiegsgefahr schwebt, auf Korbjagd. Wir sprachen vor der schweren Partie bei der TSG Westerstede (heute, 18.15 Uhr) mit dem Aufbauspieler.

veröffentlicht am 22.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:26 Uhr

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Herr Bonhagen, in der vergangenen Saison haben Sie erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga geschafft. Wird das jetzt wieder so eine Zitter-Saison?

Ich brauche das eigentlich nicht noch einmal. Aber eng kann es dennoch wieder werden. Ich bin mir dennoch ganz sicher, dass wir nach dem letzten Spieltag auf dem neunten und damit auf einem Nicht-Abstiegsplatz liegen – wirklich.

Doch noch liegen Sie einen Rang weiter unten, und in der Partie heute beim Aufstiegskandidaten Westerstede ist der VfL – auch aufgrund der Auswärtsschwäche – nicht gerade Topfavorit.

Wahrlich nicht. Uns ist auch schon aufgefallen, dass wir in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel gewonnen haben. Aber im Ernst: In solchen Duellen können wir ganz ohne Druck aufspielen. Die Punkte sind nicht eingeplant. Nur wenn es so heftig wie beim 52:103 beim Bürgerfelder TB wird, tut der Blick auf die Anzeigetafel schon weh.

Doch auch bei schwächeren Gegnern hat das Team verloren. Warum läuft es auswärts nicht?

Uns haben Unkonzentriertheiten schon einige Punkte gekostet. Beispielsweise in Lesum hätten wir nicht verlieren dürfen. Ein anderer Punkt ist unsere Heimhalle. Da sind wir immer beste Stimmung von unseren 300 Fans gewöhnt. Wenn man dann wie in Delmenhorst vor nur fünf Zuschauern spielt, ist das was ganz anderes.

Aber auch die Heimatmosphäre ist auch kein Erfolgsgarant mehr. Auch da haben Sie in dieser Saison unnötige Niederlagen kassiert.

Es gibt leider schon mehrere Mannschaften, die herausgefunden haben, wie sie gegen uns spielen müssen. Unser Problem ist stets, dass wir nicht so viele Lange haben. Und wir müssen auch wieder lernen, 120 Prozent zu geben und auch zwei Schritte für den anderen mitzulaufen.

Und damit schaffen Sie es?

Ja sicher. Außerdem haben wir ein gutes Restprogramm und es noch in der eigenen Hand. Noch drei Heimspiele stehen an, zwei davon gegen direkte Abstiegskonkurrenten. Da können wir einiges klarmachen. Und wenn wir dann auswärts noch Bonuspunkte kriegen könnten, würden wir die auch nehmen – sogar in Westerstede. Aber wahrscheinlich ist das eher nicht.

Interview: mha



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