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Basketball: VfL trifft in Neustadt auf Ex-Hamelner

Wiedersehen mit Leck

HAMELN. Leidensgenossen sind die Basketballer des VfL Hameln und vom TSV Neustadt, denn beide verloren in der 2. Regionalliga zuletzt ihre Auswärtsspiele in Wolfenbüttel. Doch damit sind die Gemeinsamkeiten vor dem direkten Aufeinandertreffen am Samstag ab 19.30 Uhr in Neustadt schon erschöpft.

veröffentlicht am 20.01.2017 um 15:45 Uhr

Im Hinspiel gegen Neustadt trug Sascha Leck noch das Trikot des VfL Hameln. Foto: nls
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Während für die Hamelner Niederlagen schon Gewohnheit sind, verloren die Neustädter durch ihre erst zweite Saison-Niederlage vergangene Woche die Tabellenführung.

Und das macht sie so gefährlich. „Ich erwarte eine deutliche Reaktion. Wir wollen um den Titel spielen und dann müssen wir auch mal einen solchen Gegner wie Hameln mit einer Packung nach Hause schicken“, sagt Neustadts Teammanager Jan Gebauer. Auf eine Erfahrung wie im Hinspiel kann er jedenfalls ein zweites Mal verzichten. Damals starteten die Hamelner famos und hatten sich schon eine 20-Punkte-Führung erkämpft. Erst danach wachte der TSV auf und am Ende verloren die Hamelner noch mit 73:76.

Das Gesicht des Hamelner Teams hat sich aber bis heute dramatisch verändert. Verletzungen und der Weggang aus beruflichen oder sportlichen Gründen hatten den VfL-Kader massiv dezimiert. Besonders augenscheinlich wird das in Neustadt. Denn Sascha Leck, der noch im Hinspiel das Hamelner Trikot trug und 19 Punkte zum starken Ergebnis des VfL beisteuerte, hat nun die Seiten gewechselt.

Seine Punkte bei dem einen ab- und beim anderen zugerechnet würden eine 54:95-Pleite des VfL ergeben. Auch wenn das so nicht geht, ein solch eindeutiges Ergebnis ist dennoch wahrscheinlich. „Wir haben eben nur noch einen kleinen Kader. Mit dem werden wir die Saison mit Anstand zu Ende bringen“, sagt Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel.

Auch eine vage Hoffnung, nach dem beruflichen Wechsel von Marcus Lohse nach Berlin ihn noch für ein paar Spiele zu holen, hat sich endgültig zerschlagen. „Er hat in Berlin fast vor der Haustür einen neuen Verein gefunden. Natürlich haben wir ihm die Freigabe gegeben“, sagt Lassel. Lohse spielt nun für Empor Berlin in der 2. Regionalliga Ost. mha



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