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Basketball: VfL Hameln erwartet die BG Göttingen im Duell der Frustrierten

Was geht noch?

HAMELN. Große Illusionen gibt es schon lange nicht mehr. Und wenn die Basketball-Herren des VfL Hameln am Samstag (19 Uhr) die BG 74 Göttingen empfangen, treffen sie im Duell der 2. Regionalliga auf einen mittlerweile ebenfalls desillusionierten und frustrierten Kontrahenten.

veröffentlicht am 24.02.2017 um 16:03 Uhr

Konzentriert warm werfen und auf ein gutes Ergebnis hoffen: Hamelns Basketballer sind auch gegen die BG Göttingen nur krasser Außenseiter. Foto: nls

Autor:

Matthias Henning
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Die Hamelner haben sich mit dem Abstieg, der nur noch durch eine Reihe von Wundern abzuwenden wäre, bereits abgefunden. Die Göttinger wurden dagegen bei ihren Aufstiegsambitionen ausgebremst. „Die BG Göttingen spielt in der Bundesliga. Aber als Kooperationspartner hat sie nicht ihren Stammverein, sondern den Stadtrivalen ASC Göttingen“, erklärt Abteilungsleiter Heinrich Lassel. So wurde der ASC stark gemacht und er sollte den direkten Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga schaffen. Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Die Göttinger haben sich wohl verpokert.

Trotz der Stallregie spielt auch die BG 74 oben in der 2. Regionalliga mit. „Die haben mir im Hinspiel richtig gut gefallen. Eine schnelle, kräftige und junge Truppe“, lobt Abteilungsleiter Heinrich Lassel. Sohn und Trainer Nicu Lassel setzt noch einen drauf. „Ich finde, die besitzen mehr Charakter und Spielkultur als der ASC. Schade, dass solche Potenziale einfach ausgebremst werden“, meint Hamelns Coach. Zuletzt sind die Göttinger allerdings nach nur einem Sieg aus den vergangenen vier Partien aus der Spitzengruppe abgefallen. Ob diese temporäre Schwache der BG 74 dem VfL zum zweiten Saisonsieg verhelfen könnte, ist allerdings fraglich. Die Frage in der zuletzt immer spärlicher gefüllten Halle am Einsiedlerbach lautet dennoch: Was geht noch beim VfL? Beim Blick auf Lassels Mini-Kader sicherlich nicht viel. Und da nun auch noch Jan Feuersenger zumindest für dieses Spiel nicht zur Verfügung steht, wird es personell noch enger. „Er hatte bereits zu Saisonbeginn seinen Jahresurlaub für diesen Zeitraum angemeldet“, sagt Manager Lassel. Auch auf die Rückkehr von Boris Bonhagen hofft eigentlich keiner. Er kommt zwar Samstag von seinem Bali-Aufenthalt zurück, doch „wenn unser Spiel angepfiffen wird, landet er wahrscheinlich gerade in Hannover. So bleiben aus dem Männer-Kader nur noch fünf Mann übrig, aus der Zweiten helfen wie schon fast gewohnt die Jugendlichen Leo Geese und Nils Schneider sowie der 20-jährige Kristopher Sochor aus. „Bei Kristopher müssen wir aber aufpassen. Anders als die Jugendlichen ist er nach dem fünften Spiel in der Ersten festgespielt. Und in der Reserve brauchen wir ihn auch noch“, erklärt Heinrich Lassel seine Probleme.

Früher war die Halle bei den VfL-Heimspielen proppevoll: Nun kommen immer weniger Fans. nls
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