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VfL zittert sich zum Sieg

Basketballer verlassen nach 82:80 in Hannover die Abstiegsränge

veröffentlicht am 09.03.2014 um 13:08 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:26 Uhr

Hannover. Mit Pauken und Trompeten sind die Basketball-Herren des VfL Hameln nicht untergegangen, sondern haben ihren Triumphzug fortgesetzt. Unter dem Jubel ihrer mitgereisten Fans inklusive der Trommler und Trompeter gewannen sie mit 82:80 beim TK Hannover und kletterten erstmals in dieser Saison aus den Abstiegsrängen. Doch es war am Ende wieder ein Zittersieg.

In der ersten Hälfte hatte noch der VfL das Spiel bestimmt. „Besonders Moritz Loth hat mich begeistert. Er kam von der Bank, hatte insgesamt drei Ballkontakte und zusammen für fünf Sekunden den Ball. Daraus macht er drei Dreier“, lobte der Coach. Doch nach der klaren Hamelner 48:36-Pausenführung, machten die VfLer es selber wieder spannend. „Wir brauchen wohl das Kribbeln“, stellte Trainer Nicu Lassel fest. Und davon gab es gleich nach dem Wechsel viel. Hannovers Center Klaas Zöllner legte den Hamelnern drei Dreier in Folge in den Korb. „Einem Center darf man nicht drei Dreier erlauben“, ärgerte sich der Coach. Der große Vorsprung war dahin. Und nur wenig später war auch der letzte Rest der Führung komplett verspielt, als der TKH zum 68:66 traf. Fortan ging es hin und her. Hamelns 79:75 beantworteten die Gastgeber mit einem Dreier und anschließendem Korb. Der VfL lag einen Punkt zurück. „Ich war trotz allem wirklich sehr ruhig. Nach zuvor zwei Siegen in den letzten Sekunden kannte ich das Gefühl schon. Es endet doch wie immer“, meinte Trainer Lassel. Und er behielt Recht. Zehn Sekunden vor dem Ende zog Markus Lohne zum Korb, wurde dabei gefoult und traf dennoch. Der Korb zählte und Lohne bekam noch einen Freiwurf. Auch den versenkte er zum 82:80. Doch noch blieben zehn Sekunden. Und die brachten Manager Heinrich Lassel in höchste Anspannung. Der TKH versuchte noch einen Dreier, der Ball verfehlte zwar den Korb, doch auch der Rebound ging an den TKH. Aber auch aus dieser letzten Chance schlug der Gastgeber kein Kapital, stürzte sich in Trauer und den VfL Freudentaumel.

VfL Hameln: Timo Thomas (31/4), Markus Lohne (23/2), Jakob Faas (10/2), Moritz Loth (9/3), Boris Bonhagen (3), Benno Wunderlich (3), Lars Feuersenger (2), Dominic Rudge (1), Timo Ander, Michael Albers mha



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