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Basketball: Sieben starke Minuten reichen nicht – 56:83 gegen Oldenburg II

VfL bleibt im freien Fall

HAMELN. Es war fast schon so wie in der bekannten Novelle von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Auch die Basketball-Herren des VfL Hameln zeigten ihre zwei Gesichter – und am Ende überwog immer mehr das schlimme.

veröffentlicht am 04.12.2016 um 11:37 Uhr
aktualisiert am 04.12.2016 um 14:50 Uhr

Am Boden: Der Hamelner Dominic Rudge (vorne) im Duell gegen den Oldenburger Jakob Holste. Foto: nls

Autor:

Matthias Henning
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. In der 2. Regionalliga kassierte das Team von Coach Nicu Lassel erneut eine bittere Niederlage und ist damit wohl auf dem Gipfel seiner sportlichen Krise angekommen. Mit 56:83 gingen sie in ihrer eigenen Halle am Einsiedlerbach gegen den Oldenburger TB II unter. Dass Schlusslicht SC Langenhagen fast zeitgleich beim Bürgerfelder TB gewann, damit zwei Überraschungspunkte holte und mit dem VfL gleichzog, passte ins düstere Bild. Zuvor legten die Hamelner allerdings los wie in ihren besten Tagen. Nach sieben Minuten führten sie bereits mit 23:7. Doch die Freude darüber währte nicht lange. Nur noch 26:14 stand es drei Minuten später in der ersten Viertelpause. Und als ob das nicht reichte, verspielten die Hamelner auch den restlichen Vorsprung in Windeseile komplett. In die Halbzeitpause ging es bereits mit einem 33:35-Rückstand. Das alte Leiden hatte die Hamelner wieder eingeholt. „Viel fiel nicht rein“, brachte es Marcus Lohse auf eine knappe Formel. Die Treffsicherheit wurde einmal mehr zum großen Manko der Hamelner. Über 47:57 nach drei Abschnitten ging es im Schlussviertel fast im freien Fall auf 56:83.

„Die Oldenburger mussten erst ankommen. Und dann haben sie gezeigt, warum sie vergangene Woche auch Spitzenreiter Wolfenbüttel geschlagen haben. Die sind jung und echt fit“, sagte Lohse. Das eigene Spiel befand er dagegen als „echt nicht schön anzusehen“. Und dass hatte auch irgendwie etwas Positives. Denn er hatte schon seine Umzugskisten gepackt und zog am Tag nach dem Spiel nach Berlin.

„Aber so habe ich mir meinen Abschied in Hameln nicht vorgestellt. Ich versuche, aus Berlin noch zu einem anderen Spiel zu kommen, und will mich dann mit einer besseren Vorstellung verabschieden“, versprach Marcus Lohse.
VfL Hameln: Sascha Leck (19), Dominic Rudge (13/2 Dreier), Boris Bonhagen (9/1), Markus Lohse (7), Michael Albers (6), Zans Grobinsch (2), Thomas Behn, Jan Feuersenger, Lars Feuersenger.

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