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Basketball: Bonhagen-Kritik nach Hamelner 64:76-Pleite in Quakenbrück

„Verballern Freiwürfe am Fließband“

QUAKENBRÜCK. Es ging gehen den Spitzenreiter der 2. Regionalliga. Doch auch beim TSV Quakenbrück waren die Basketball-Männer des VfL Hameln nicht chancenlos. Dass es am Ende dennoch eine 64:76-Niederlage und nicht die im Abstiegskampf dringend benötigten Punkte gab, hatte einen Namen: Alexander Nesslage.

veröffentlicht am 27.11.2016 um 12:53 Uhr

Seine 16 Punkte reichten nicht: Boris Bonhagen (VfL). Foto: mha
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Der Quakenbrücker Topscorer schenkte den Hamelner sechs Dreier ein und erzielte seine 19 Punkte damit fast ausschließlich von jenseits der Dreierlinie.

Der Start mit dem 9:3-Zwischenstand verlief noch vielversprechend. Doch in einer Auszeit fanden die Gastgeber die richtige Taktik. Sie legten fortan eine 13:0-Punkte-Serie und übernahmen damit die Führung. Fortan lief der VfL Hameln diesem Rückstand hinterher. Als Nesslage allein im zweiten Viertel viermal aus der Distanz getroffen hatte, stand es zur Pause 25:38.

Die Hamelner Offensive offenbarte dagegen wieder ihre Schwächen. „Allein bis zu Halbzeit haben wir sechs Freiwürfe vergeben. Das hätte beim Wechsel deutlich knapper sein können“, trauerte Manager Heinrich Lassel den Chancen hinterher.

Auch die Pause brachte nicht den erhofften Schwung. Der 42:63-Zwischenstand nach drei Abschnitten war schon fast die Entscheidung. Erst als Boris Bonhagen elf Punkte, neun davon per Dreier, folgen ließ, kam der VfL beim 57:67 wieder in Reichweite. Doch weil Bonhagen im Angriff fast Alleinunterhalter war, gelang die Wende nicht mehr.

„Das ist über 40 Minuten einfach zu inkonstant“, klagte Bonhagen. „Wir lassen einfachste Punkte in Brettnähe liegen, produzieren unnötige Ballverluste und verballern unsere Freiwürfe am Fließband. Das ist ein Kopfproblem. Da sind wir zu weich in der Birne“, so Bonhagens harte Kritik.
VfL Hameln: Boris Bonhagen (16/3 Dreier), Dominic Rudge (14), Thomas Behn (12), Marcus Lohse (6), Sascha Leck (6), Jan Feuersenger (3/1), Michael Albers (3/1), Nils Kollmeyer (2), Zans Grobinsch (2), Lars Feuersenger, Leo Geese, Nils Schneider. mha



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