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27 Punkte beim Hamelner 83:75

Thomas steigt wie wie Phönix aus der Asche auf

Basketball (mha). Der Start in die Rückrunde hätte für die Herren des VfL Hameln kaum besser laufen können. Vor 320 Zuschauern in der Halle am Einsiedlerbach bezwang das Team im Kellerduell der 2. Regionalliga den TSV Neustadt mit 83:75.

veröffentlicht am 06.01.2013 um 12:36 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

Basketball (mha). Der Start in die Rückrunde hätte für die Herren des VfL Hameln kaum besser laufen können. Vor 320 Zuschauern in der Halle am Einsiedlerbach bezwang das Team im Kellerduell der 2. Regionalliga den TSV Neustadt mit 83:75. Zwar liegt der VfL noch immer auf einem Abstiegsplatz, doch nach diesem Auftritt gibt es wieder Hoffnung und nur noch zwei Punkte Rückstand zu Neustadt und damit zum rettenden Ufer.

„Wir sind wieder da“, meinte Trainer Nicu Lassel. Da waren auch wieder die langzeitverletzten Boris Bonhagen, Timo Ander - und vor allem auch Kapitän Timo Thomas. „Er hatte beim Abschlusstraining keine Schmerzen mehr gehabt und von sich aus entschieden, dass er auflaufen kann“, freute sich Hamelns Coach über den gelungenen Coup. Denn Thomas stieg wie Phönix aus der Asche auf und steuerte 27 Punkte zum Triumph bei. Allerdings brauchten die Hamelner eine Anlaufphase. 2:8 lagen sie nach fünf Minuten zurück. „Wir haben zwar das Tempo schon bestimmt, aber nicht getroffen“, meinte Lassel. Fünf Minuten später sah es zum Ende des ersten Viertels beim 13:16 schon besser aus. Doch für die Wende sorgten die Hamelner erst im zweiten Abschnitt. Sechsmal trafen sie von jenseits der Dreier-Linie und überrollten die Gäste damit fast. Der 45:34-Halbzeitstand war die Folge und brachte die Halle zum Kochen.

„Das war das lauteste Heimspiel der Saison“, befand der Coach und lobte die zahlreichen Fans schon zur Pause. Doch das war noch nicht alles. Der VfL baute seine Führung weiter auf 64:50 aus, ehe die Neustädter im Schlussviertel noch einmal Druck machten. „Boris Vorkapic hat allein fünf Dreier im letzten Viertel erzielt“, staunte Lassel über Topscorer des TSV. Doch als der Vorsprung unter die psychologisch wichtige Zehn-Punkte-Grenze geschmolzen war, nahm der Coach drei Minuten vor dem Ende eine Auszeit, stimmte sein Team neu ein und konnte sich sofort danach über fünf Hamelner Punkte in Folge freuen. Die 83:69-Führung war die Entscheidung, Neustadts letzte Treffer bedeutungslos.

4 Hameln: Thomas (27/3 Dreier), Bonhagen (19/3), Grobinsch (13/1), Rudge (7/1), Albers (4), Kollmeyer (4), Faas (4), Loth (3/1), Feuersenger (2), Ander, Krause, Wunderlich.



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