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Basketball: Hameln feiert 87:79-Sieg gegen Langenhagen II

Stenders starker Start: VfL schockt Titelfavoriten

HAMELN. Die Basketballer des VfL Hameln starteten mit einem 87:79-Heimsieg gegen Titelfavorit SC Langenhagen furios in die Bezirksoberliga-Saison. Bester Korjäger war Hamelns neuer Spielertrainer Tobias Stender mit 28 Punkten.

veröffentlicht am 16.09.2018 um 12:05 Uhr

Machte 28 Punkte: VfL-Spielertrainer Tobias Stender. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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Der Einstieg in eine neue Basketball-Ära ist gelungen. Die findet zwar im Moment noch nur in der Provinz statt, aber dafür zählt der 87:79-Coup des VfL Hameln in der Bezirksoberliga gegen den Titelfavoriten SC Langenhagen II fast schon doppelt.

„Ich hatte schon mächtig mit den Ohren geschlackert, als ich nur den Kader der Langenhagener gesehen hatte“, sagte Manager Heinrich Lassel. Da standen fast nur Spieler in der Liste, die im vergangenen Mai den Aufstieg in die 1. Regionalliga geschafft hatten. Auch Timo Thomas, Hameln langjähriger Topscorer, befürchtete Schlimmes. „Die werden nachher richtig einen drauf kriegen“, gab er an, als er mit seinem neuen Team BC Springe in der Bezirksliga zu seinem 64:45-Sieg startete.

Doch alle hatten sich geirrt. Schon der Start des VfL war famos. Nur den ersten Korb überließen die dem Gast. Zwei Dreier von Spielertrainer Tobias Stender, einem von Lars Feuersenger und vielen weiteren Körben später führte der VfL schon nach dem ersten Viertel mit 24:9. Zwar begannen auch die Gäste besser zu treffen, aber der Variantenreichtum – im zweiten Abschnitt trugen sich acht verschiedene Hamelner in die Scorer-Liste ein – ließ den VfL auch zur Pause mit 46:34 in Front. Doch das Beste, was den VfL an diesem Tag auszeichnete, war die Moral. Ein schwächeres Viertel hatte Folgen. Die Führung ging verloren – zwischenzeitlich. Doch der VfL kam nach dem 63:67-Rückstand zurück. Drei Minuten vor dem Ende sorgte Tobias Stender per Dreier wieder für die 79:78-Führung. Und wieder waren es vier verschiedene Hamelner, die in der Schlussphase trafen und dem Gast fast nichts mehr gestatteten. Das Basketball-Märchen, auf das die Hamelner in den vergangenen Abstiegsjahren immer gehofft hatten, war damit perfekt.

Information

VfL Hameln

Tobias Stender (28 Punkte/4 Dreier), Lars Feuersenger (22/3), Stefan Krause (11), Thomas Behn (9), Kristopher Sochor (6), Jan Feuersenger (4), Ole Stender (4), Sven-Thiemo Klose (2), Hendrik Wollenberg (1), Wagner Jonas, Pascal Kurth, Nick Handschuhmacher



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