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94:88! VfL besiegt die Korbjäger in der Verlängerung

Spannung, Dramatik und ein Hamelner Happy End

Basketball (mha). „Das war ein superspannendes Spiel. Mein Adrenalinspiegel ist noch immer hoch“, sagte Jakob Faas. Nur kurz zuvor hatte er mit den Herren des VfL Hameln einen großen Sieg in der 2. Regionalliga errungen. Vor 400 Zuschauern in der Halle am Einsiedlerbach hatten die Hamelner die Hannover Korbjäger in der Verlängerung in die Knie gezwungen, mit 94:88 gewonnen und dem Kontrahenten nachhaltig den vierten Platz abspenstig gemacht.

veröffentlicht am 13.03.2011 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Basketball (mha). „Das war ein superspannendes Spiel. Mein Adrenalinspiegel ist noch immer hoch“, sagte Jakob Faas. Nur kurz zuvor hatte er mit den Herren des VfL Hameln einen großen Sieg in der 2. Regionalliga errungen. Vor 400 Zuschauern in der Halle am Einsiedlerbach hatten die Hamelner die Hannover Korbjäger in der Verlängerung in die Knie gezwungen, mit 94:88 gewonnen und dem Kontrahenten nachhaltig den vierten Platz abspenstig gemacht. Nach dem 20:10-Traumstart führte der VfL kurz vor der Pause schon mit 32:19. Doch dass Schwächephasen gegen diesen Gegner fatale Folgen haben, mussten die Gastgeber zum ersten Mal kurz nach der Pause erfahren. Nur drei Minuten brauchten die Korbjäger, um wieder auf 37:39 dran zu sein und weitere zwei Minuten später erstmals mit 40:39 in Front zu liegen. Fortan wechselte die Führung mit jedem Angriff. Erst zwei Dreier von Timo Thomas und Faas brachten die Hamelner zum Ende des dritten Viertels wieder auf 68:59 weg. Doch wieder war der Vorsprung trügerisch. Diesmal brauchten die Gäste drei Minuten, um beim 70:69 wieder vorn zu liegen. Abermals waren die Hamelner Hoffnungen auf einen schnellen Sieg verflogen. Auch der Konter des VfL zum 77:73 brachte die Halle nur zum Kochen, der Sieg war es noch nicht. Denn in den verbleibenden zwei Minuten trafen nur noch die Korbjäger und nutzten dieses zum Ausgleich. Mit 77:77 ging es in die Verlängerung. Auch dort war die Partie an Dramatik kaum zu toppen. Gegentreffer, Ausgleich - das wiederholte sich. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Thomas mit einem Dreier sein Team nervenstark mit 84:81 in Front, doch die Korbjäger ließen zwei Treffer folgen. Wieder Führungswechsel. Selbst die Sekunden zogen sich und wurden zu Ewigkeiten. 26 Sekunden vor dem Ende war Markus Lohne, der zum 90:87 traf, doch nur zwei Zehntelsekunden später traf Hannovers Pano Ninatsakis per Freiwurf zum 88:90. Den Rebound holten die Gäste und waren in Ballbesitz.

Dann kam die entscheidende Szene. Thomas erkämpfte den Ball war beim Gegenangriff schon durch und wurde von hinten gefoult: Technisches Foul, zwei Freiwürfe und danach Ballbesitz für Hameln. Der Kapitän zeigte sich nervenstark und verwandelte beide Würfe zum vorentscheidenden 92:88. Die Halle brodelte. „So ein dramatisches Spiel hatten wir lange nicht. Dass wir gewonnen haben, war auch ein Verdienst der Zuschauer“, meinte Faas.

VfL Hameln: Thomas (35/3 Dreier), Reinholz (20), Faas (12/2), Lohne (10/1), Bonhagen (10/2), Albers (5/1), Wunderlich (2), Rudge, Haeckel, Feuersenger, Gatz.

Behielt in der Schlussphase die Nerven: VfL-Kapitän Timo Thomas machte den Sack zu,

Fotos: nls/2



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