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VfL-Korbjäger wollen Spitzenreiter Bodfeld Baskets am Einsiedlerbach vom Thron stürzen

So schwören sich Lassels Meistermacher ein

Basketball (mha). Das Saisonfinale der 2. Regionalliga steht am Sonnabend für die Herren des VfL Hameln in der Halle am Einsiedlerbach an. Und da soll es noch einmal laut und vor allem korbreich werden. Ab 19 Uhr ist der Spitzenreiter Bodfeld Baskets zu Gast. Dem Topteam aus dem Oberharz könnten die Hamelner mit einem Sieg die Aufstiegssuppe versalzen.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Auch wenn sieben Tabellenplätze zwischen den beiden Mannschaften liegen, wollen die VfL-Männer voll auf Sieg spielen. Denn mit Thronstürzen haben sie Erfahrung. Erst vor drei Wochen gewannen sie bei Hannover Korbjäger, die damals Spitzenreiter waren und jetzt das Topteam aus dem Ostharz wieder überholen könnten. Doch Schützenhilfe hin oder ausgleichende Gerechtigkeit her – der VfL will seine Bilanz verbessern. „Mit sechs Siegen in diesem Jahr sind wir eines der besten Rückrundenteams. Ein Sieg gegen Bodfeld fehlt uns noch“, sagt Manager Heinrich Lassel. Schwer wird es dennoch. Denn am Einsiedlerbach treffen die beiden besten Topscorer der Liga aufeinander. Während Hamelns Timo Thomas vergangene Woche mit 42 Punkten gegen Göttingen seinen Saisonrekord feierte, schenkte Bodfelds Everage Lee Richardson den Gegnern bisher im Durchschnitt 42 Punkte ein.

„Den zu stoppen ist bisher keinem Team gelungen. Wir werden an anderer Stelle versuchen, die Offensivmaschinerie der Baskets auszuhebeln“, erklärt Trainer Nicu Lassel seine Taktik. „Wir sind alle heiß auf das Spiel. Die Rolle als Außenseiter hat uns in der Rückrunde bisher gut gefallen“, sagt Center Benno Wunderlich.

Mit der eigenen rund 400 Zuschauer großen Fankulisse und dem aus Bodfeld angekündigten Fanbus wird es zum Abschluss wohl „das lauteste Spiel geben, das wir jemals in unserer Halle erlebt haben“, ist sich Manager Lassel sicher.



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