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Hamelner 85:71 gegen Göttingen

Sieg –aber VfL bleibt im Keller

Hameln. Im Abstiegskampf der 2. Regionalliga verbuchten die Basketballer des VfL Hameln mit dem 85:71 über das noch punktlose Schlusslicht BG 74 Göttingen einen enorm wichtigen Erfolg. Trotzdem bleibt das Team von Trainer Nicu Lassel aber Vorletzter, denn auch Rivale Wolfenbüttel konnte punkten. Der Kampf ums sportliche Überleben ist aus Hamelner Sicht bei nun vier punktgleichen Teams aber ein wenig offener geworden.

veröffentlicht am 08.12.2013 um 16:06 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:29 Uhr

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Für die BG Göttingen indes war es fast schon die letzte Chance, dem Unheil noch zu entgehen. Und so stemmten sich die Gäste, in deren Reihen auch der Ex-Hamelner Max Rosenberg am Ball war, lange Zeit gegen die drohende Niederlage. 20:20 stand es nach dem ersten Viertel, und auch als der VfL im zweiten Abschnitt auf 43:33 davon zog, konterten die Göttinger. Mit einer nur mageren 43:40-Führung gingen die Gastgeber in die Kabine.

„Schade um die schöne Führung“, klagte Manager Heinrich Lassel. „Das war völlig unnötig“, ergänzte Kapitän Boris Bonhagen. Trainer Nicu Lassels Halbzeitansprache mussten die Spieler aber zunächst verarbeiten. Denn in den ersten drei Minuten nach dem Wiederbeginn passierte in Sachen Körbe nichts - zum Glück für die Hamelner aber auch beim Gegner. Doch nur eine Minute später konnte sich auch Manager Heinrich Lassel wieder beruhigen. Nach sieben Punkten in Folge war der Vorsprung beim 50:40 wieder im psychologisch wichtigen zweistelligen Bereich. Und der blieb es auch dauerhaft. Als die Hamelner nach dem 67:49 zur letzten Viertelpause sogar auf 72:51 davon gezogen waren, konnte Gästetrainer Mahmut Ataman den Spielfluss des VfL nur mit einer Auszeit unterbrechen. Doch auch die folgende kleine Göttinger Serie von sechs Punkten blieb nur ein Strohfeuer. Lassels Männer verwalteten ihren noch immer großen Vorsprung und brachten den dritten Saisonsieg im Jubel der 300 Fans locker über die Runden.

VfL Hameln: Timo Thomas (28/2 Dreier), Markus Lohne (17/2), Dominic Rudge (11/1), Boris Bonhagen (8), Michael Albers (6/1), Jakob Faas (6), Benno Wunderlich (5), Lars Feuersenger (2), Moritz Loth, Timo Ander mha

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