weather-image
10°
2. Basketball-Regionalliga: Bramsche ist für VfL-Coach Nicu Lassel „nur ein besserer Trainingspartner“

Schöne Erinnerungen – bittere Realität

HAMELN. Das Duell bei den Red Devils Bramsche weckt bei den Basketballern des VfL Hameln schöne Erinnerungen.

veröffentlicht am 09.12.2016 um 15:58 Uhr

Kampf um den Ball: Jan Feuersenger (VfL Hameln, links) gegen Daniel Meyer und Heiner Fahrrolfes (Bramsche). Foto: nls
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

In der Vorsaison gab es im ehemaligen Bundesliga-Stützpunkt eine extrem knappe 77:80-Niederlage. Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Topniveau und beide gehörten auch zu Spitzengruppe der 2. Regionalliga. Die Hamelner sammelten damals so viele Siege wie noch nie zuvor in einer Spielzeit, Bramsche verpasste als Zweiter ganz knapp den Aufstieg.

Zeitsprung: Eine Saison später gehören die Red Devils noch immer zur Spitze. Ein Quintett liegt am vorletzten Spieltag der Hinrunde punktgleich an der Spitze. Die Bramscher liegen mittendrin. Anders der VfL. Erst einen Sieg gab es für das Team von Coach Nicu Lassel. Der vorletzte Platz ist die bittere Folge. Und da die beiden punktgleichen Tabellennachbarn aus Langenhagen und Osnabrück an diesem Spieltag gegeneinander antreten, wird sich einer etwas absetzen – falls nicht ein Wunder geschieht und der VfL in der roten Hölle gewinnt.

Doch das scheint Utopie. Allein Leland Morrell Robinson spricht dagegen. Bramsches Topscorer ist nicht nur die Nummer eins der Liga, mit seinen 227 Punkte aus acht Spielen ist er sogar unter den Besten noch eine Klasse für sich. Die Nummer zwei der Scorerliste, der Oldenburger Lauris Gruskevics, liegt schon um 51 Punkte zurück. Auch dass die Bramscher in ihrer Heimhalle mit dem ASC Göttingen und dem TSV Quakenbrück schon zwei Mitstreiter im Aufstiegskampf bezwungen haben, spricht nicht gerade für die Hameln.

Zudem muss Coach Lassel auf Center Thomas Behn, der beruflich verhindert ist, verzichten. Nach dem Umzug von Markus Lohse nach Berlin fehlt damit auch der zweite Große. Auswärtspunkte erwartet Lassel somit nicht. „Das Spiel wird aber für die interne Moral meines Teams sehr wichtig sein. Denn am darauffolgenden Wochenende gibt es ein Heimspiel gegen den SC Weende, das wir gewinnen müssen“, so Lassel. „Bramsche ist somit für uns nur ein besserer Trainingspartner.“ Das ist momentan die bittere Realität. mha



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt